365 Tage unterwegs

Wir sind in einigen Gruppen und Foren angemeldet und immer wieder fällt uns auf das es kaum Wohnmobillisten gibt die wirkliche Freiheit erfahren möchten. Wir haben uns ja gerade deswegen für ein Wohnmobil und gegen einen Wohnwagen entschieden, weil wir nicht angewiesen sein möchten auf Stellplätze oder Campingplätze.

Wohnmobil bedeutet für uns die größtmögliche Freiheit überhaupt. Sanitäranlagen an Bord, Küche und Bett dabei. Stehen bleiben wo es uns gefällt und niemanden stört. Den ganzen Tag am Badesee verbringen, und die Nacht direkt am See im Mobil verbringen. Eine Stadt erkunden, am Abend lecker essen gehen, vielleicht einen Wein oder Cocktail trinken und sich keine Sorgen um die Fahrtüchtigkeit machen müssen, das Mobil wartet ja auf uns.

Alle paar Tage mal wenn es notwendig wird, eine Entsorgungsstation anfahren, Wasser tanken und wieder weiter.

Was treibt also die meisten trotzdem auf Plätze, für die sie bezahlen müssen? Wo sie eventuell Nachbarn haben die ihnen nicht zusagen? Wir würden uns über Meinungen freuen, was spricht für euch gegen ein Maximum an Freiheit?

3 thoughts on “365 Tage unterwegs”

  1. Diese Frage stellt sich mir auch! Und wie viele Womobilisten gehen sogar noch weiter! Sie fahren im Urlaub auf einen Campingplatz nach Italien oder Spanien, bleiben dort 3 Wochen stehen und nennen sich stolz Wohnmobilisten. Und wehe auf dem Platz gibt es kein deutsches Bier (nach dessen Genuss sie deutsche Volkslieder singen! Alles schon gesehen), Jägerschnitzel im Platzrestaurant und Mittagsruhe von 13-15 h.! Der Deutsche braucht ebens eine Ordnung!!!
    Die sprichwörtliche Freiheit ist in Deutschland womobilistisch leider sehr begrenzt. Das freie Stehen an schönen Plätzen ist maximal geduldet, aber nicht erlaubt. Anders beispielsweise in Schottland oder Norwegen. Dort gilt das „Jedermannsrecht“, jeder darf fast überall frei stehen, vorausgesetzt, er leert nicht sein Camping-WC mit Chemie im Wald (auch schon gesehen).
    Und so definiert jeder seine „Freiheit“ eben anders.
    Ich bin eher auf eurer Schiene! Die Freiheit zu fahren wann und wohin ich will, die Freiheit, mein Leben zu leben wie ich will. Und wem das nicht passt, der kann mich mal…. (auch wenns in eurem Fall nicht ganz freiwillig war).
    Ich wünschte, ich hätte den Mut, auch so zu leben. Und bei mir wäre es freiwllig!!!

    1. Kann man sehen wie man möchte Martin. Denn eigentlich war es ja freiwillig, nur der Zeitpunkt wurde ein wenig nach vorne geschoben 🙂

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