Muskelkater vom quatschen

Muskelkater

Wie geplant haben wir am Freitagmittag Porta Westfalica verlassen. Unser Tagesziel der Kreis Viersen. Mein Navi, welches ich testweise aktiviert hatte, konnte mich nach der Aktualisierung noch nicht wirklich überzeugen. Da muss ich zwingend noch einmal ran.

Der erste Zwischenstopp dann in Solingen. Beim Ausräumen hatte Joachim noch alte Fotos und Unterlagen von seinem Haus gefunden, diese haben wir den neuen Besitzern übergeben. Danach einmal quer durch Solingen, damit mein Schatz in Erinnerungen schwelgen konnte. Eine Eisdiele die er noch aus einem anderen Leben kannte, war unser Ziel. Der Weg hat sich allerdings gelohnt das Eis war wirklich lecker. Einziges Manko, es gab kein Straßencafé nur ein kleines Sünderbänkchen direkt an der Hauswand. Nachdem wir uns mit dem leckeren Eis erfrischt hatten ging es wieder zurück auf die Autobahn.

Wir waren gespannt auf die vor uns liegende Begegnung, hatten wir uns doch einige Jahre nicht gesehen, und waren auch mit Differenzen auseinander gegangen. Aber es würde ja niemand zwingen dort zu bleiben wenn es nicht passt. Als wir gegen 18 Uhr dort ankamen war alles ganz einfach. Differenzen? Schnee von gestern. Fremdheit? Keine vorhanden. Es war als hätte man sich gestern getrennt und nicht vor vier/fünf Jahren. Das Wochenende ist nur so verflogen, es gab so viel zu quatschen und zu lachen. Es gab so viele gemeinsame Erinnerungen, auch in Hinsicht auf unsere Norddeich Tour die ja Ende des Monats geplant ist. Waren wir doch in 2010 gemeinsam dort und hatten einen absolut tollen Urlaub. Als wir uns gestern Nachmittag trennten, machten wir sofort einen neuen Termin aus, wann wir uns das nächste Mal treffen würden.

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Bei unseren Freunden auf dem Hof
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Der kleine Wirbelwind
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Die Schuhe verraten es, alle auf einmal ist dann doch ein wenig eng

 

Dann zogen wir ein paar Kilometer weiter nach Niederkrüchten, zu dem Gelände wo wir vor vier Jahren unseren festen Stellplatz hatten. Erschreckend wie viele Mitglieder inzwischen nicht mehr leben. Doch von den Mitgliedern die uns noch von damals kannten sind wir herzlich empfangen worden. Die Flüsterpost auf dem Gelände funktioniert noch wie damals, und es kamen immer wieder Mitglieder um uns zu begrüßen. Fast hätten wir vor lauter Quasseln unser Abendessen verpasst. Dies gab es dann um 21:30Uhr. Wie wir gehört und gesehen haben, hat sich hier nicht viel verändert. Noch immer gibt es keine Möglichkeit hier ins Internet zu gehen, und der Handyempfang ist Glückssache. Auch diesen Bericht stelle ich auf dem Parkplatz eines Supermarktes ein.

Heute werden wir es etwas ruhiger angehen lassen. So viel gequatscht wie hier an einem Tag, haben wir in Westfalen das ganze Jahr nicht gesprochen. Wir haben Muskelkater im Kiefer, von den ungewohnten Mundbewegungen. Nachher mal eine Runde über das Gelände machen, und schauen ob sich nicht doch irgendwo etwas verändert hat. Bilder folgen

Entweder morgen am Nachmittag, ansonsten am Mittwoch werden wir weiter ziehen. In Richtung Erftkreis, Erinnerungen auffrischen. Und noch haben wir auch die Hoffnung nicht auf gegeben das Petrus ein Einsehen hat und uns wenigstens einen schönen Tag an unserem Lieblingssee gönnt. Heute ist es einfach nur ungemütlich, windig und ziemlich frisch, auch sieht es nach Regen aus.

8 thoughts on “Muskelkater vom quatschen”

  1. Niederkrüchten??? Welcher Campingplatz? Ich hatte über viele Jahre einen Dauerplatz auf dem Campingplatz „Graskamp“ in Elmpt. 🙂

  2. Interessant, was sich abseits der allgemeinen Touristenströme alles so ergibt, mit Freunden, Bekannte, bekannten Gebieten und sonst noch.

    Nichts ist so interessant, als wie durch das eigene Land zu reisen.

  3. Du warst nicht auf Grenzland West…..??
    wir waren 13 juni nachmithag nach hause.

    dort ist gute internet….. god sei dank.
    dan kan ich dir auch volgen auf unseren gelende.
    wir waren auf dem sommerfest bij unsere nachtbarh.
    Liebe leute sind daar….
    liebe grusse und gutte reise ….Henriette

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