Eine Woche bei Freunden

Die Zeit rennt, eine Woche waren wir jetzt bei unseren Freunden im Kreis Viersen. Die Männer waren die ganze Woche beschäftigt und haben der kleinen Prinzessin einen Wunsch erfüllt. Ihr altes Klettergerüst war mittlerweile uninteressant geworden, und sie wünschte sich einen Turm.

ein großes Kind
ein großes Kind

So bekam das Klettergerüst ein Dach mit Dachboden,

Luke zum Dachboden
Luke zum Dachboden

Drei Seiten wurden komplett verkleidet. An der vierten Seite ist ein Kletternetz und dieses wollte sie gerne behalten.

Turmbau (16)

Ihren Turm kann sie entweder über die Rutsche verlassen oder über die eingebauten Leitern. Auf dem Dachboden kann sie sich zurückziehen, theoretisch könnte sie darin sogar übernachten.

Turmbau (41)

Doch mit ihren vier Jahren ist sie doch noch ein wenig zu jung dafür.

Bei einem Einkauf suchte sie sich einen Webrahmen aus. Voller Empörung erzählte sie » Im Kindergarten darf ich nicht weben, das dürfen nur die Vorschulkinder. Ich kann das aber auch schon.« Den Beweis lieferte sie noch am gleichen Nachmittag. Fast drei Stunden saß sie am Tisch und webte. Sie war so voller Eifer dass sie abends kaum ins Bett zu bekommen war.

Eine Decke für das Puppenkind ist in Arbeit
Eine Decke für das Puppenkind ist in Arbeit

Momentan wird gerade die Rutschen Seite noch verkleidet und dann bekommt der Turm noch seine Farbe. Lila ist angesagt. Ich bin ja gespannt wie das aussieht.

Einen Nachmittag haben wir mit einer alten Campingfreundin verbracht, wir hatten sie seit 2011 nicht mehr gesehen.

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Auch sie hat mittlerweile ihren Wohnsitz auf dem Platz aufgegeben, und lebt brav bürgerlich in einer Wohnung. Bei ihr hatte dieser Wechsel aber gesundheitliche Gründe. Mittlerweile gefällt es ihr aber wieder in einem Steinhaus zu leben und sie vermisst den Platz nicht mehr. Ob wir irgendwann auch wieder Sehnsucht nach einer Wohnung, nach einem Lebensmittelpunkt verspüren werden? Ich kann mir das absolut nicht vorstellen momentan. Doch wer weiß wie es in einigen Jahren aussieht.

 

Morgen nach dem Frühstück, ziehen wir dann weiter. Wir wollen in Richtung Erftkreis, und wenn das Wetter mit spielt noch ein oder zwei Tage an unseren Lieblingssee das Zieselsmaar. Dort auf dem Parkplatz können wir problemlos übernachten. Im Erftkreis werden wir mal schauen was sich in den letzten zehn Jahren alles so verändert hat. Wie weit der Tagebau fortgeschritten ist und ob es wieder Geisterdörfer gibt die demnächst dem Tagebau weichen müssen. Als wir noch dort lebten, gab es auch ein Dorf, die Häuser standen noch, aber die Menschen waren schon alle umgesiedelt. Ein komisches Gefühl durch diese Orte zu fahren.

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Vielleicht sieht man während dieser Zeit auch noch einige alte Bekannte, mit einigen wenigen haben wir ja noch Kontakt über die verschiedenen sozialen Netzwerke. Anschließend wird es dann auch schon wieder Zeit, einige Termine stehen an und wollen wahrgenommen werden. Die Zeit rennt, ich mag noch gar nicht daran denken dass der Sommer schon bald zu Ende ist. Euch allen ein schönes sonniges Sommerwochenende.

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