Knochen durchschütteln und andere Erlebnisse

Nach dem Frühstück haben wir heute Großenbrode verlassen.

Großenbrode 31.08 (34)Tagesziel Fehmarn. Heute war der wind nicht so stark, das wir uns trauten über die Brücke zu fahren. Fehmarn machte ihrem Spitznamen alle Ehre, Sonneninsel.

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Wir fuhren durch bis Puttgarden, schauten uns die Mole an, und den Border Shop. Auf der Mole war es schön, das Gefühl mitten in der Ostsee zu stehen schon ein irres Gefühl. Direkt an der Mole liegt der Border Shop. Ein Geschäft mit Waren für den Export. Auf dem Parkplatz fast nur skandinavische Fahrzeuge. Im Laden selbst alles auf Dänisch, die Preise groß in DK angeschlagen, der Europreis verschwindend klein. Auf manchen Schildern zudem der Preis der in Dänemark für die Ware gezahlt werden müsste. Was gab es im Border Shop zu kaufen? Auf dem Unterdeck Bier und Softgetränke in Dosen, Deck 1 gab es Wein aus allen Ländern, Deck 2 war den Spirituosen vorbehalten und auf Deck 3 gab es dann Spielzeug und Süß Kram.

Im Border Shop, muss man mal gesehen haben, ist irre
Im Border Shop, muss man mal gesehen haben, ist irre

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Die Skandinavier haben Palettenweise gekauft und in ihre Fahrzeuge geladen, und das obwohl die Sachen nicht gerade billig waren.

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Dann ging es weiter nach Burg Fehmarn. Ein Städtchen mit Charme. Relativ schnell fanden wir einen Parkplatz wo eine ganze Reihe nur für Wohnmobile reserviert war. Dort hätten wir auch übernachten können. Wir wollten aber weiter und so entschieden wir uns nur für ein Tagesticket. Die nette Dame vom Ordnungsamt erklärte uns zudem, dass wir mit dem gleichen Ticket noch zwei weitere Parkplätze anfahren könnten, wenn wir möchten.

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Auf ging es zu einem Bummel durch das schöne Städtchen, viele kleine Läden säumten das Zentrum und natürlich auch einige Lokale.

Fehrmarn 03.09 (35)Dann entdeckten wir eine Stadtrundfahrt, ein Trecker mit Planwagen bot eine 45 minütige Fahrt an. Da es immer wieder interessant ist etwas über den Ort, an dem man ist zu erfahren, stiegen wir ein. Puhh, das war anstrengend, es ging über Kopfsteinpflaster bis raus zum Hafen. So ein Planwagen ist ja nicht gefedert und wir hatten schon Angst dass wir am Ende der Fahrt nicht einen Knochen mehr an der richtigen Stelle hätten. Jemandem mit akuten Rückenproblemen würde ich diese Fahrt nicht empfehlen. Und die Infos waren auch eher spärlich. Hat sich also nicht wirklich gelohnt.

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Wieder im Zentrum angekommen, bummelten wir weiter, kamen aber nicht sehr weit. Da lockte doch ein Lokal mit einem Kaffeegedeck, Blaubeerpfannkuchen und Kaffee. Wie soll man da stark bleiben und vorbei gehen? Wir konnten es nicht und haben es nicht bereut, absolut lecker.

Gegen 17:30Uhr waren wir dann wieder »Zuhause« und machten uns auf den Weg Richtung Grömitz, unserem nächsten Ziel. Immer mit offenen Augen, einen schönen Platz zu finden wo wir übernachten könnten. Ca. 5km vor Grömitz zeigte ein Schild Womostellplatz 1200m. Na das schauen wir uns doch mal an. Eine schmale Straße, durch einen Wald an Feldern vorbei führte uns zum Stellplatz Kattenberg. Einsam gelegen auf einem Hof. Platz für sechs Mobile, doch wir sind hier ganz alleine. Strom, Toiletten, Ver und Entsorgung alles vorhanden. Und das mitten im Grünen, fern ab vom Lärm der Hauptstraße. Und spontan beschlossen wir, morgen einen Ruhetag einzulegen und dieses Idyll zu genießen.

Stellplatz Kattenberg Nähe Grömitz
Stellplatz Kattenberg Nähe Grömitz

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