Zeitreise

Was ist nur geschehen? Da werden wir heute früh wach und finden uns in den frühen 90er Jahren wieder. Keine Elektrik, keine Technik, alles muss von Hand gemacht werden, sogar das melken der Kühe. Was Joachim freiwillig und gerne übernahm.

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Scherz beiseite, wir sind heute weiter gen Norden gefahren Richtung Ribnitz Damgarten. Die Erlebniskarte die wir in Rostock gekauft hatten, verriet uns dass sich dort ein Freilichtmuseum befindet. Auch wenn wir schon öfter mal in einem waren, ist es doch regional sehr unterschiedlich was dort gezeigt wird.

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Der Rundgang führte vorbei und durch verschiedene Gebäude. Wohnen, arbeiten, Garten, Tierhaltung so kann man es kurz zusammenfassen.

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Das erste Gebäude ein ehemaliges Spritzenhaus welches bis in Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in Betrieb war. Zu sehen die ehemalige Pferdezugspritze und ein Bäckerverkaufswagen.

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Weiter ging es zur Dorfkirche von Dargelütz, ist ein Ortsteil von Parchim. Die Kirche wurde bis 1978 genutzt und 1992 in Museum wieder aufgebaut.

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Der Katen Stäbelow, wurde bis 1976 von zwei Familien bewohnt. Das ist noch gar nicht so lange her, und doch könnte ich mir nicht mehr vorstellen so zu leben. 1976 hatte ich schon mein eigenes Zimmer, wir lebten in einer 130 qm Wohnung. Okay warmes Wasser gab es auch bei uns nur aus dem Kessel, der immer auf dem Kohleherd stand. Doch so spartanisch lebten wir dann doch nicht.

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Dann sind wir über ein landwirtschaftliches Gerät gestolpert, oder ich sollte besser sagen über dessen Bezeichnung. Köter… eine große breite Harke. Den Begriff Köter kenne ich natürlich, doch leider in einem völlig anderen Zusammenhang? Wie ist aus diesem landwirtschaftlichen Gerät, der verächtliche Ausdruck für Hund entstanden?

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Aber zumindest habe ich heute gelernt woher der Begriff Eier schaukeln kommt. Joachim hat dies dann auch ausgiebig getan. Das Ei musste über das Brett, durch die Hindernisse ans andere Ende ins Loch geschaukelt werden.

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Brot frisch aus dem Holzbackofen, das duftet und schmeckt hoffentlich auch gut. Wir konnten nicht widerstehen, und werden es uns gleich schmecken lassen.

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Am Ende des Rundgangs fanden wir dann noch einen Flyer. Tauchen in Zingst, in einer Taucherglocke. Eigentlich wollten wir gar nicht bis dort hoch, und jetzt stehen wir mit Umwegen kurz vor Zingst. Umwege? Warum? Mein Schatz meinte wir brauchen kein Navi, das schaffen wir auch so. Wir fuhren am Museum  los, landschaftlich haben wir viel gesehen, bis wir wieder in Rövershagen, welches wir heute früh verlassen hatten, gelandet sind. Wir sind einmal im Kreis gefahren. So viel zu das schaffen wir ohne Navi.

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6 thoughts on “Zeitreise”

  1. Hallo, vielleicht habt ihr ja Lust bei uns an der Senfmühle vorbei- und rein zu kommen. Wir stellen hier im schönen Schlemmin unweit von Ribnitz oder Barth 30 Sorten Senf her. Montag, Mittwoch und Freitag von 10-16 Uhr geöffnet, andere Zeiten möglich, aber sonst bitte eben anrufen. Unter http://www.steinmühlensenf.de findet ihr uns im Netz oder bei Facebook unter „Senfmühle Schlemmin“. Womo-geeignet. Ruhig, ländlich am Ende der Welt produzieren wir Senf mit einer Steinmühle wie früher-ohne Zusatzstoffe, aber mit viel Liebe. Womofahrer immer herzlich willkommen, haben selbst eins.
    Liebe Grüße Ivonne Kostross

  2. Hallo ihr Beiden,
    wie immer ein toller Bericht. Nicht mehr lange, nur noch 3 Jahre, dann können wir auch gaaaanz langsam durch Deutschland reisen. Wünsche Euch weiterhin eine gute Reise und viele schöne Erlebnisse.
    Gruß Frauke

    1. Danke Frauke, drei Jahre gehen schnell vorbei,vor allem wenn man schon plant, Informationen sammelt und sich auf die vor einem liegende Zeit freuen darf.

      Herzliche Grüße
      Gabriele

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