Ein Unglück kommt selten alleine

 

Diesen Dezember streiche ich wohl besser aus meinem Kalender. Erst streikt der Rententräger und macht unsere Winterpläne zunichte, und jetzt streikt auch noch mein Körper.

Anfang der Woche hatte ich höllische Schmerzen in meinem rechten Knie, konnte das Bein weder belasten, noch durchdrücken. Am nächsten Morgen war alles wieder in Ordnung.

Gestern nach einem wirklich schönen Tag mit unseren Kindern, wollte ich am Abend aufstehen und nach Hause fahren. Nichts ging mehr. Die Schmerzen und Symptome waren wieder da. Mein Sohn bestand darauf dass ich bei ihnen schlafe und heute früh hat er mich zu seinem Orthopäden geschleppt.

Die Diagnose hat mich nicht wirklich erfreut. Ein Riss im Innenmeniskus, ich muss unters Messer.

Doch dies scheint heute nicht mehr so einfach zu sein, wenn man Kassenpatient ist. Die erste Klinik lud mich für den siebten Januar zu einem Vorstellungstermin ein. Bis dahin setze ich mich dann ins Eckchen und lasse mich von vorne bis hinten bedienen.

Nächste Klinik, das machen wir nicht mehr, sie müssen nach Stadthagen. Wir haben keine Chirurgen mehr im Haus.

Stadthagen, von der Rezeption eine Durchwahl bekommen. Besetzt. Dann Freizeichen, und niemand geht ran. Nach dem xten Versuch erst mal aufgegeben, um dann bei einem erneuten Versuch wieder nur ein Band zu erreichen, welches dann freundlich mitteilte das man außerhalb der Sprechzeiten anruft.

Jetzt also bis Montag warten um dort jemanden zu erreichen. Bin gespannt wie diese Geschichte weiter geht. Zumal ich mich nicht stationär aufnehmen lassen werde. Ich bin psychisch gar nicht in der Verfassung für einen Klinikaufenthalt.

Die Kinder so lieb, mir bis dahin Asyl zu gewähren, weil ich mich in einer Wohnung dann doch noch besser bewegen kann als im Mobil. Das kann ich ihnen gar nicht mehr gut machen.

 

12 thoughts on “Ein Unglück kommt selten alleine”

  1. Hallo , wir wünschen Euch ein schönes gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Hoffe das es Dir bald besser geht und mit deiner OP ( wenns denn sein muss ) alles gut geht.
    Bei uns ist soweit alles im grünen Bereich und nächstes Jahr werden wir uns auf jeden Fall sehen .
    Michael und Andrea

    1. Die Op muss sein und wird am Montag ambulant stattfinden. Danach kann es nur noch aufwärts gehen.
      euch auch ein schönes und entspanntes Weihnachtsfest. Bis bald im kommenden Jahr.

      Herzliche Grüße
      Gabriele

  2. Hallo , das ist nicht gut , wir sind auch womobilisten und fahren schon über 35 Jahre Wohnmobil, lese alles was ihr schreibt finde ich ganz toll , wo u wie ihr alles meistert, mein Mann hat gerade seine Schiene ab 6woche mußte er die tragen hatte ein teil Abriß der Achiĺlessehne, aber Gott sei Dank kann ich das Womo auch fahren , so ich wünsche eine schöne u ruhige Weihnachtszeit u alles gute für die Gesundheit glg Gitti

    1. Hallo Gitti, dann wünsche ich deinem Mann auch eine rasche Genesung.

      Weihnachten und den Übergang ins neue Jahr werden wir jetzt ganz ruhig mit den Kindern verbringen.

      Liebe Grüße
      Gabriele

  3. Und wenn du glaubst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
    Wünsche euch beiden trotz alledem eine gute Zeit und laßt euch verwöhnen.
    Liebe Grüße
    Frauke

  4. Du armes Wurzelchen…. Ich wünsche dir gute Besserung und lasse dich ruhig mal bedienen. Ich denke, du warst auch für deine Kinder da.
    Und, na ja, Geduld muss man auch lernen.
    Ich mache seit Wochen mit meinem linken Fußgelenk rum und mein rechter Oberarm tut bei gewissen Bewegungen erbärmlich weh.
    Was kommt geht auch wieder, das ist meine Einstellung und es scheint auch besser zu werden. Genieße deine Zeit, egal wo du sie verbringst.
    Ich wünsche dir trotzdem eine glückliche Weihnachtszeit und lasse dich gut bescheren.
    Alles Liebe Doris

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