Zwischen den Jahren

Wir hoffen ihr habt alle die Weihnachtstage gut überstanden, euer Magen hat die Schlemmerei auch gut verkraftet und ihr seid alle gut in die letzte Woche des Jahres gestartet.

Wir haben es ganz ruhig angehen lassen. Heiligabend und den ersten Feiertag haben wir mit Sohn und Schwiegertochter verbracht und den zweiten gemütlich in unserem Heim. So langsam kann ich wieder beschwerdefrei laufen und so konnte ich schon vergangene Woche wieder nach Hause gehen und die Kinder von meiner Anwesenheit erlösen. Sie waren sicherlich froh wieder im eigenen Bett schlafen zu können, auch wenn sie dies niemals zugeben würden 🙂

Die Geschenkeorgie haben wir dieses Jahr gekonnt ignoriert, es gab für jeden nur eine kleine Aufmerksamkeit. Ich persönlich schenke sowieso viel lieber spontan etwas, dann wenn es das Gegenüber nicht erwartet und sich deshalb umso mehr freut. Das Essen zu Heiligabend wäre allerdings fast ins Wasser gefallen. Doch zum Glück begannen die beiden schon zeitig am Vormittag mit den Vorbereitungen, und mussten dabei feststellen dass sie Gammelfleisch erwischt hatten. Also noch mal los, und neu einkaufen. Macht natürlich so zwei Stunden vor Ladenschluss richtig Spaß und die Auswahl ist auch nicht mehr berauschend. Es wurde dann allerdings ein leckeres Wildschweingulasch. Ich hätte mich rein setzen  können. Leider wurde die Beschwerde heute beim Kaufland zwar entgegen genommen, doch eine Entschädigung wurde nicht angeboten. 🙁 Schade, Kundenbindung stelle ich mir anders vor.

Wir stehen ja immer noch Bückeburg am Unterwallweg, und werden hier auch noch einige Wochen verweilen. Es steht ja noch Fäden ziehen, evtl. Krankengymnastik auf dem Plan. Aber auch das Warten auf den Termin in Bielefeld. Bisher keine Einladung zur Begutachtung.

Während ich bei den Kindern gewohnt habe, haben wir neue Nachbarn bekommen. Gegenüber ist die Herderschule, dort waren schon im Spätsommer die Handwerker zugange. Aus der ehemaligen Schule wurde ein Flüchtlingsheim. Die ersten Flüchtlinge sind schon eingezogen. Soweit ich der Presse entnehmen konnte ist dies kein Erstaufnahmeheim, sondern es sind registrierte Flüchtlinge die dort solange leben werden, bis ihr Asylverfahren entschieden ist. Welche Nationalität konnte ich bisher nicht feststellen, aber es scheinen auch einige Kinder dabei zu sein, deren lachen beim Bolzen bis zu uns herüber schallt. Dieses Lachen ist aber auch das einzige was man von den neuen Nachbarn mit bekommt. Laut Presse sollen im kommenden Jahr noch weitere Flüchtlinge dort einquartiert werden. Platz gibt es wohl für bis zu 277 Personen.

Ansonsten ist es sehr ruhig geworden, keine Wohnmobilisten in Sicht. Nach dem Winterzauber ist es wie abgeschnitten, wir stehen hier ganz alleine. Genießen den herrlichen Sonnenschein und die Ruhe. Sobald es dämmert schalten unsere Nachbarn hinter uns ihre Weihnachtsbeleuchtung ein, und es wirkt festlich hier auf unserem Platz.  Aber man merkt das die Menschen sparen wo sie können. Noch vor rund 10 Jahren, hat die Weihnachtsbeleuchtung fast die Straßenbeleuchtung ersetzt. Heute ist diese Dekoration doch eher selten geworden. Von zwölf Fenstern leuchten mal gerade zwei und ein Engel auf dem  Dach.

Wie und wo habt ihr Weihnachten verlebt? Gab es ein besonders Erlebnis? Wenn ihr mögt, lasst uns daran teilhaben. Wir freuen uns auf eure Geschichten und Erlebnisse.

2 thoughts on “Zwischen den Jahren”

  1. Hallo ihr lieben 2. Wir haben den Winter bis jetzt in Portugal verbracht. Fahren morgen wieder nach Hause. Wir sind dauercamper und stehen auf einem Campingplatz im schönen Emsland. Alles Gute und vor allem Gesundheit. LG Michael und Petra die dauercamper

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