Heute ist der schwarze Freitag, ab heute geht die Welt unter

Wann war noch mal die Wahl in den USA? Wann ist dort geschehen was niemand für möglich hielt? Was noch nicht mal die Stimmungsmache des Mainstreams verhindern konnte?

Donald Trump legt heute seinen Eid ab und wird die Geschicke der USA in seine Hände nehmen. Seit seiner Wahl vergeht kein Tag wo die Medien nicht irgendetwas negatives über ihn zu berichten haben. Es vergeht kein Tag wo nicht irgendjemand ein düsteres Szenario zeichnet. Könnte, vielleicht, eventuell, wahrscheinlich sind womöglich die meist genutzten Worte der Medien in den letzten Wochen. Denn es ist vermutlich kein Hellseher unter den Reportern, der vorher sagen kann was ab heute in Washington geschieht.

Sicher einige Auftritte Von Donald Trump machten ihn nicht gerade zu einem Sympathieträger. Aber ich mag auch unsere Staatsoberhäupter nicht. Bei denen kommt hinzu das ich zudem auch deren Leistungen bewerten kann, denn sie sind ja lange genug (zu lange meiner Meinung nach) im Amt.

Ob Herr Trump ein guter Präsident wird, der seinem Land viel positives bringen wird, das werden die nächsten Monate und Jahre zeigen. Aber ich denke man sollte ihm erst mal eine Chance geben anstatt ihn schon im Vorfeld zu verurteilen. Ich persönlich habe zumindest die Hoffnung, das er einen Krieg mit Russland verhindern wird, und hoffentlich auch einige andere beenden wird.

Wie lange mag es wohl dauern, bis der Mainstream wieder eingenordet ist und nur noch positiv über Herrn Trump berichtet. Sollen wir Wetten abschließen?

Niemand versteht mich, niemand mag mich

Kennt ihr das auch? Diese Menschen, die ständig nur jammern und klagen? Sich ständig zurück gesetzt und unverstanden fühlen? Wenn ich dann auch noch zusätzlich die Aussage lese, ich bin schließlich schwer krank und da muss man Rücksicht darauf nehmen, dann geht mir die Hutschnur hoch.

Richtig ist, PTBS ist eine Erkrankung der Seele. Eine Erkrankung die nach außen nicht sichtbar ist, und deshalb vom Umfeld auch nicht verstanden oder gar anerkannt wird. Richtig ist ebenfalls, das PTBS mit mehr oder weniger starken Einschränkungen verbunden ist.

Ich habe PTBS, doch ich würde mich nicht als schwer krank bezeichnen. Ich bin in meinem täglichen Leben eingeschränkt. Meine Gefühlswelt ist ein absolutes Chaos. An manchen Tagen denke ich sogar, ich bin überhaupt nicht fähig irgendetwas zu fühlen. Und doch bin ich nicht schwer krank.

Schwerkranke Menschen sind für mich, Menschen die um ihr Leben kämpfen. Menschen die wissen das ihre Zeit gezählt ist, ihnen niemand mehr helfen kann. Menschen die nicht mehr in der Lage sind sich zu bewegen oder zu artikulieren. Ja diese Menschen sind schwer Krank.

Ich kann doch theoretisch noch alles, ich kann mich bewegen, kann denken, reden, weinen, lachen, tanzen, fühlen und somit alles das was das Leben ausmacht. Das mir vieles trotzdem verschlossen bleibt, das viele meiner Gefühle und Reaktionen meinem Umfeld unverständlich sind, ist natürlich die Folge der seelischen Erkrankung, die eine stete Erinnerung an 13 Jahre häusliche Gewalt ist.

Aber muss ich deshalb beim kleinsten Gegenwind, jammern und klagen? Muss ich deswegen zu einem Nörgler werden, zu einem Menschen der anderen ständig mit seiner Jammerei und Unzufriedenheit auf die Nerven fällt? Ich gehöre sicherlich auch zu den Menschen, die vieles, vielleicht sogar zu viel, mit sich selber ausmachen. Kein Wort über meine Gedanken, Gefühle, Wut und Sorgen verliere. Das ist sicher auch nicht richtig, für mein Umfeld aber vermutlich leichter zu ertragen wie so ein Kotzbrocken und Jammerlappen.

Ich weiß, viele sehen dies anders, viele wird dieser Artikel zum Widerspruch reizen. bin gespannt was ich für Reaktionen und Kommentare bekomme.