Psychotherapie? Abgelehnt

Seit Juni wohne ich jetzt in der Vulkaneifel, im August habe ich begonnen mich zu informieren wie hier die Situation im Bezug auf Psychotherapie ausschaut. Wie nicht anders zu erwarten, auch hier endlose Wartelisten, oder Aufnahmestopp. Erschwerend kommt hinzu das ich nach einer Therapeutin suche, die eine Ausbildung als Traumatherapeutin hat.

Ich weiß nicht wie viele ich angeschrieben oder angerufen habe. Aber ich habe bisher keinen Therapieplatz. Zwei Therapeutinnen habe ich gefunden, die eine arbeitet mit EMDR und die andere mit dem inneren Kind. Beide haben leider keine Kassenzulassung.

Daraufhin habe ich einen Antrag nach §13 (3) Sozialgesetzbuch 5 gestellt. Darin steht folgende Regelung :

„Konnte die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen oder hat sie eine Leistung zu Unrecht abgelehnt und sind dadurch Versicherten für die selbst beschaffte Leistung Kosten entstanden, sind diese von der Krankenkasse in der entstandenen Höhe zu erstatten, soweit die Leistung notwendig war.“

Die Notwendigkeitsbescheinigung habe ich von meinem Hausarzt erhalten. Eine Aufstellung über die von mir kontaktierten Therapeuten und deren Antworten habe ich dem Antrag beigefügt. Als Antwort bekam ich eine Liste mit Therapeuten die angeblich freie Plätze hätten. Darunter eine Therapeutin die ich zuvor schon mit Aufnahmestopp benannt hatte. Und auch sonst brachte mich die Liste keinen Schritt weiter.

Widerspruch eingelegt und um Übernahme der Kosten bei einer der beiden fachlich versierten Therapeutinnen gebeten. Der Widerspruch wurde abgelehnt, und mir erneut eine Liste zugesandt. Gut dann halt keine Therapie. Es muss auch ohne gehen.