Platzmangel, Flucht und Sonnenschein

Ich hoffe diese Überschrift macht neugierig genug 🙂

Heute sollte es endlich beginnen, das Projekt Platz schaffen. Wir leben ja in einem Mehrgerationen (Zwei) Haus. Und in unserem Zimmer ist es ungemütlich und eng. Das große Bett nimmt viel zu viel Raum ein. Es musste also eine andere Lösung gefunden werden.

Schlafcouch, aber zum dauerhaften schlafen nicht wirklich geeignet. Schrankbett wäre die andere Option gewesen. Doch was wenn Joachim dies nicht mehr hochklappen kann? Ich kann es schon jetzt nicht mehr mit meinem kaputten Arm. Somit war auch dieser Bewerber aus dem Rennen. 🙂

Aber das Internet ist ja auch manchmal nützlich, und so fanden wir die Lösung die uns beiden gefiel. Ein Hängebett mit Motor. Tagsüber wird es einfach unter die Decke gefahren und schon ist Platz im Zimmer.

Ein kreativer Schreiner der sich auf diese ungewöhnliche einlassen wollte war auch schon im vergangenen Jahr gefunden. In den letzten Wochen haben er und Achim geplant, gemessen, gesägt, geschliffen, geölt.

Wer findet ihn? Den kleinen Sänger?

Für heute war dann Lieferung und Einbau geplant. Aber wie war das noch einmal? Man sollte nicht planen. Geliefert wurde das Bett, und auch aufgebaut. Doch für den Hängemechanismus fehlen noch Teile. Es geht am Donnerstag weiter.

Damit habe ich am Donnerstag auch wieder Ausgang. Wie ja einige wissen, Lucy und Fremde im Haus ist eher problematisch. Vor allem wenn die Fremden dann noch im Haus arbeiten, Maschinen laufen usw. Deshalb sind wir ja auch heute früh geflüchtet. Zuerst haben wir Sohnemann auf die Arbeit gefahren, von dort einen kurzen Abstecher nach Altenahr. Doch dann ist uns ein Geheimtipp eingefallen. In der Facebookgruppe- Lust auf Eifel , postet Heike immer wieder Bilder vom Gerolsteiner Stausee. Für Lucy sicherlich angenehmer als in Altenahr an ganz kurzer Leine, auf engen Bürgersteigen spazieren zu gehen.

Gedacht getan, ab zurück ins Auto und nach Gerolstein. Auch dort konnte Lucy zwar nicht frei laufen, denn die Angler hätten sich gefreut wenn sie statt Fischen Lucy an der Angel gehabt hätten 🙂 Aber es stand auch ein Schild Badeverbot auch für Hunde. Dabei wäre sie so gerne ins Wasser gegangen. Aber unsere Gruppe weiß sicher wo den Hunden das baden erlaubt ist.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch an der schönen Aussicht gehalten. Und auch dort noch ein paar Bilder gemacht. Dann sind wir heim, und ich war ganz erstaunt keinen Werkstattwagen in der Einfahrt zu haben. Das Bett ist da, aber mehr Platz haben wir noch nicht 🙂 Da muss ich mich noch bis Donnerstag gedulden 🙂 Ich werde weiter berichten.

2 thoughts on “Platzmangel, Flucht und Sonnenschein”

  1. Liebe Gabriele, das hast Du schön geschrieben. So wie es im richtigen Leben ist. Probleme, aber nicht so schlimm das die sich nicht bewältigen lassen. Ihr habt einen schönen Ausflug gemacht, und das Wunschbett wird dann eben am Donnerstag fertig. Leider kann ich Dir zum „Hunde Badeplatz“ nicht weiterhelfen. Aber in der Gruppe gibt es ja viele Hunde Besitzer die da einen Platz kennen. Sonnigen Nachmittag noch für Dich 😉 <3

    1. Hallo Leni,
      genauso ist es, es gibt keine Probleme außer man macht sich welche. 🙂 Es gibt für alles eine Lösung, manchmal braucht man halt auch nur ein wenig Geduld. Oder auch Erfindungsgeist, Improvisationstalent und und und. 🙂

      LG
      Gabriele

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