Nie mehr ohne

Jo reggelt kivánok, ich wünsche euch einen guten Morgen und einen angenehmen Start ins zweite Adventswochenende. Hier hatte die Nacht jemand Langeweile und ist mit der Puderzuckerdose durchs Dorf gelaufen 🙂 Mal schauen wenn es nachher hell ist, wie groß der „Schaden“ ist, den dieser Unhold angerichtet hat 🙂

Diese Woche haben wir es endlich erfolgreich geschafft unser Auto in Ungarn anzumelden. Der erste Versuch scheiterte kläglich, an einem fehlenden Dokument und an unseren mangelhaften Sprachkenntnissen. Den zweiten Versuch wollten wir nicht alleine starten und so haben wir einen Anwalt bemüht.

Anwalt in Ungarn, kann man mit Deutschland absolut nicht vergleichen. Die „Kanzlei“ ein kleines Zimmer in einem Privathaus. Von der Kleidung her, hätte er auch ein ganz normaler Arbeiter sein können, und sein Auto ein unscheinbarer kleiner Polo der auch schon bessere Zeiten gesehen hat. Es musste auch nicht erst ein Formular ausgefüllt werden damit er tätig wird. Er hörte sich unser Anliegen an, telefonierte kurz und dann ging es auch schon los.

Er fuhr mit uns zu einer Werkstatt, wo der Wagen geprüft wurde, damit wir das fehlende Dokument erhalten. Nach einer Stunde war dies erledigt. Dann fuhr er mit uns zum Amt. Auch da konnten wir auf sein Wissen zurück greifen, denn im Bahnhofsgebäude hätten wir ganz sicher nicht nach einer Behörde gesucht. Anders als bei unserem ersten Versuch, gab es hier keine Wartezeit. Und dank unserem Anwalt gab es dieses Mal auch keine Sprachbarriere, die Anmeldung klappte reibungslos, und der Beamte hat auch noch etwas gelernt. Denn er war der Meinung das wir mit unserer deutschen Bankkarte nicht bezahlen könnten, und wurde dann eines besseren belehrt. 🙂

Alles in allem dauerte der ganze Prozess einen ganzen Vormittag. Die Kosten für den Anwalt waren verschwindend gering. Solange die Sprachbarriere nicht abgebaut ist, werden wir Behördengänge und Verträge nie mehr ohne Anwalt erledigen. Keinen Stress zu haben ist unbezahlbar. 🙂