Warten zerrt an den Nerven, wäre es doch schon 24 Stunden später

Die Uhr läuft, morgen um diese Zeit ist die Entscheidung gefallen. Wird die Richterin uns glauben?

Wird sie sich die Zeit nehmen, wenigstens einen Blick auf unsere Beweise zu werfen?

Wird die Kinder Anwältin wirklich unsere Argumente unterstützen.?

Hat dieser Albtraum morgen ein Ende, oder wird er erst beginnen?

Morgen währt dieser Albtraum schon sechzehn Tage. Am 02.01.2017 um ziemlich genau diese Zeit erfuhren die Eltern das ihr Kind weg ist. Einfach in eine fremde Familie gebracht. Sie durften sich noch nicht mal von ihrer Tochter verabschieden. Zweimal für je eine Stunde haben sie Felicitaz seitdem gesehen. Beide Male ließen sie wieder ein Stück ihres Herzens zurück, als sie ihr Kind nach genau 60 Minuten wieder her geben mussten.

An den restlichen Tagen haben sie gekämpft wie die Löwen. Die Akten mehrfach gelesen, fast jeden Tag neue Ungereimtheiten gefunden. Mit anderen Menschen darüber gesprochen, die Akten haben so viele gelesen, nicht einer hat danach auch nur den Verdacht der Klinik bestätigt.

Einige sagten sogar, sowas sei ihnen noch nie unter gekommen. Sie sich alle Diagnosen vorstellen könnten, aber ganz sicher kein Schütteltrauma.

Fast alle machen uns Hoffnungen, und sagen das es unmöglich ist, das die Richterin morgen, den Ausführungen nicht folgt und das Kind weiter in Obhut bleibt.

In all diesen Tagen gab es aber auch Lichtblicke. Fast bin ich ein wenig neidisch auf meine Kinder. Sie haben Freunde, die 24 Stunden am Tag erreichbar sind, die immer da sind wenn die Kraft mal ausgeht, aber einfach vor der Türe stehen um sie ein wenig abzulenken. Einer meinte sogar, ich fahre jetzt zur Polizei und sage ich habe eure Tochter geschüttelt, Hauptsache ihr bekommt Felicitaz wieder. Ihm waren die Folgen für seine Person völlig egal. Zum Glück konnten wir ihn überzeugen, diesen Schritt nicht zu gehen.

Ein anderer Lichtblick ist ein wundervoller Mann. Er hat sich in diesen Fall reingekniet als wenn es um sein eigenes Fleisch und Blut geht. Ich weiß nicht wieviele Stunden und Tage er hinter den Akten saß, sortiert und recherchiert hat. Viele unserer Beweise die wir morgen anbringen werden, hat er gefunden. Jeden Widerspruch gelesen und korrigiert. Manche Schreiben selbst verfasst. Ich habe diesen Mann vielleicht fünf Stunden real gesehen, und habe ihn fest in mein Herz geschlossen.

Egal wie das ganze Morgen ausgeht, an ihm hat es nicht gelegen. Mehr konnte er nicht machen. Schade das er kein Jurist ist, es gäbe sicher weniger Eltern die jahrelang kämpfen müssen. Denn er gibt nicht auf bis er den einen Fehler gefunden hat, der die Wendung bringen kann.

In einem meiner morgigen Berichte werde ich verraten wer dieser wundervolle Mensch ist. Jetzt schauen wir das wir diesen Tag irgendwie rum bekommen.

Die Angst steigt ins unermessliche, dem Vater bricht es das Herz

Ich mache jetzt gar nicht viele eigene Worte, sondern lasse den Vater der kleinen Felicitaz sprechen, in einem weiteren Herz zerreissenden Brief, den er vor rund einer Stunde in einer weiteren schlaflosen Nacht an sein Kind verfasst hat.

Brief an Felicitaz, die von allen so sehr vermisst wird und über deren Leben morgen entschieden wird.

Der Abschied,
Lang lang ist Her, als man den Wunsch nach dir bekam, ich weiß noch als wär es gestern erst gewesen,
das Meeresrauschen tief in der Nacht, der milde Wind der zärtlich durch das Gesicht Strich,
Heute weiß ich genau da in diesem Moment war es dein Atem der so zart durch mein Gesicht Strich.
Obwohl du da noch gar nicht warst, Nein genau da in Canyamel wurde aus einem Gedanken,
Der Wunsch nach dir, ja dir kleine Maus da kam der Wunsch nach einem Windelbomber.
Ab dem Tag sollte es noch lange dauern bis deine Mama durch zufall doch noch ein Test gemacht hatte obwohl sie nach langen 3 Jahren schon die Hoffnung aufgegeben hatte.
Aber sieh an nach 3 Jahren endlich die tollste Nachricht der Welt, Mama war Schwanger❗
Wir werden Eltern, unser Wunsch war erfüllt, wir sollten eine Glückliche Familie werden ?

Es begannen lange lange weitere 8 Monate,
Ja nichts hä 8, Mama war doch schon in der 4. Woche als wir erfuhren das du würmschen die Gebärmutter gefunden hast.

Nichts konnte unsere Freude nach dir kaputt machen wir waren so über glücklich, mit jedem Besuch hofften wir auf ein tolles Bild, dein Gesicht einfach alles war toll.
Mit zu erleben ach her jeh da wächst Leben im Bauch.

Mein Kopf lag auf Mama ihren Bauch als ich ein klock am Kopf spürte, ach her jeh ich kann es spüren, was war das eine Freude mit dir das klock Spiel zu spielen,

Die Zeit verging und schon war es soweit,
Trotz Komplikationen, und der Drang die Mama ein wenig zu Pisaken kamst du unerwartet,

Am 24.11.2017 in nur 8 Minuten, die kleine Prinzipessa konnte es kaum erwarten,
Endlich frei, Hallo Welt da bin Ich,
Ich Felicitaz bin geboren.

Es war die schönste Zeit,
Alles was man sich gewünscht hat die ganze Zeit.
Immer ein ruhiges Kind,
Ein Pflegeleichtes Kind.
Solch ein Baby wünscht sich wohl jeder als 1. Kind.

Doch nach dem man nun 3 Jahre versuchte Eltern zu werden, war das Glück nicht gegönnt,
Du wurdest krank,
Vor Sorge kamst du ins Krankenhaus.
Nach tagelangen bibbern voller Sorge,
Endlich sie haben eine Diagnose,
Oh mein Gott Hirnblutung?
Was das reicht noch nicht?

Nein man gab deinen Eltern die Schuld,
Schuld die gefährliche Folgen hatte,
Nach nur 3 Wochen,
Klaute man uns,
Unser Kind, unsere Felicitaz❗

Man Entries uns, uns als Familie
Doch mit dir,
Ries man mir das Herz raus,
Den mein Herz das warst du.

Du allein, ich hier allein,
Nein das halt ich nicht aus.
Die fehrne zu dir, zu meinem Herz,
Ließ mich schwach werden.

Ich kämpfte wie ein Löwe,
Lies kein Versuch unversucht,
Ich besiegte die ganze Herde,
Doch die Herde stand wieder auf,
Der Kampf ließ sich nur schwer gewinnen.

Trotz der vielen Hilfen ist dein Vater innerlich vor Liebesschmerz gestorben.
Gestorben vor kummer & Sorgen,
Sorgen die einen sterben ließ,
Bis der Leser dieses Textes dann las,
Es war ein abschiedsbrief…ich liebe dich mein Kind.

Der Gedanke nicht zu wissen wie es dir geht,
Nicht zu wissen wo du bist,
Magst du Kuscheln?
Magst du La Le Lu gesungen haben?
Magst du einfach nur die Stimme hören?
Jeder Gedanke an dich ohne antworten,
Brachten mich um,
Ja das System brachte mich um,
Im Sinne der Kinderhilfe,
Werden Eltern emonational abgeschlachtet,
Und die Kinder emonational Misshandelt.
Was übrig blieb war dieser Brief…
Der Brief eines Vaters,
Dem sein Herz gestohlen wurde.

Unsere Herzen wurden eins,
Dein wurd meins,
Meins wurd deins,
Zusammen wurd es eins,
Doch ohne deins,
Stirbt meins.