Träume sind Schäume, oder doch ein Hinweis auf die Zukunft?

Samstag, eigentlich hätte ich ausschlafen können. Das Wetter ist jetzt auch nicht so prickelnd das sich frühes aufstehen lohnen würde. Trotzdem war um kurz nach sechs heute früh die Nacht zu Ende. Ein sehr lebhafter Traum hat mich aus dem Schlaf gerissen, und ich träume jetzt noch weiter, träume das der Traum Realität wird.
Wir sitzen am Frühstückstisch als das Telefon klingelt. Die Nummer ist uns nicht bekannt, aber es ist ein Ortsgespräch. Mein Sohn geht ran. Plötzlich wirkt er sehr hektisch, unruhig. Er sagt, ja wir machen uns fertig und kommen sofort. Dann legt er auf, er ist blass und teilt uns mit >>Das war ein Rechtspfleger, wir sollen sofort zum Gericht kommen, die Richterin will uns was sagen. <<
Zwischen Anruf und Ankunft bei Gericht vergeht keine halbe Stunde, wir haben unterwegs nicht viel geredet, und doch waren wir alle aufgeregt und nervös. Was war geschehen? Warum diese Eile? Welche Hiobsbotschaft hatte die Richterin jetzt schon wieder für uns?
Wir passierten die Eingangskontrolle, und hörten irgendwo ein Baby weinen. Recht schnell wurden wir, ja ich durfte auch mit, in den Saal gerufen. Die Richterin teilte den Eltern und dem Jugendamt mit, das sie sich jetzt alle Unterlagen genau angesehen habe, und insbesondere die Befunde noch mal mit der Rechtsmedizin besprochen habe.
Dadurch sei sie zu dem Entschluss gekommen, das es keinen ausreichenden Grund gibt, Felicitaz weiter in Obhut zu belassen. Das Kind sei sofort und unverzüglich an die Eltern zu übergeben.
Durch den Jubel der Eltern bin ich wach geworden, sie haben sich so sehr gefreut sind sich in die Arme gefallen, das ich fast aus dem Bett gefallen bin.
Dadurch habe ich doch glatt verpasst wie ihnen Felicitaz zurück gegeben wurde.
Wäre es nicht schön wenn Träume wahr werden würden? Wenn sie eben keine Schäume wären sondern ein Wink mit dem Zaunpfahl?

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