WARUM? Ich dachte Folter sei in Deutschland verboten

Ich könnte hier gerade ausrasten, bekomme gerade Meldung aus Solingen, die Familienrichterin hat ein neues Gutachten gefordert. Die vorgelegten Beweise und Unterlagen scheinen immer noch nicht zu reichen. Da verursacht man lieber weiter immense Kosten. Kosten für die Fremdunterbringung, Kosten für den Gutachter, Kosten für weitere Verhandlungen. Man nimmt willentlich in Kauf das genügend Zeit verstreicht, damit Felicitaz nicht mehr zu ihren Eltern zurück darf, weil eine Entfremdung und somit Bindung an die Ersatzeltern eingetreten ist.

Warum wurde das Gutachten nicht vor vier Wochen, am 18.01.2018 in Auftrag gegeben? Warum wurde mit der heutigen Anhörung mit Hoffnungen und Gefühlen gespielt? Damals lagen zwar noch nicht alle Unterlagen vor, doch man hätte anordnen können das diese unverzüglich an das Gericht übergeben werden, und diese dann an die Stelle die begutachten soll, weiterleiten können. Aber das wäre ja kontraproduktiv gewesen, hätte man doch vier Wochen Zeit gewonnen. Lieber nimmt man billigend in Kauf das die Eltern heute voller Hoffnung waren, Hoffnung darauf das sich Richterin Rahlmeyer die Unterlagen angesehen hat, und zu der gleichen Erkenntnis gekommen ist, wie jeder der bisher Einblick hatte und halbwegs logisch denken konnte. Das sich der Vorwurf der Kindesmisshandlung nicht halten lässt, und somit die sofortige Rückführung einzuleiten ist. Leider erfüllte die Richterin diese Erwartungen nicht, entweder hat sie sich nicht eingelesen, oder aber ihr fehlt die Fähigkeit das gelesene dann auch zu verstehen.

Mein Sohn hat sich die Mühe gemacht, und ein eigenes Gutachten erstellt, ich möchte es euch hier zum lesen zur Verfügung stellen.

Gutachten, Manuel

Dort ist auch noch mal sehr gut erklärt warum alles für eine Blutung unter der Geburt spricht. Nämlich das sich die Blutung vier bis sechs Wochen nach der Geburt, folgenlos aufgelöst hat. Eine Blutung durch Misshandlung braucht wesentlich länger, und vor allem bleibt sie nur in einer verschwindend geringer Anzahl der Fälle ohne Folgen.

Weinend schauen wir in dein leeres Bettchen, haben nur noch einen Wunsch, komm zurück zu uns.

 

Immer mehr Medien werden aufmerksam

Nachdem Sat1 berichtet hatte, traute sich jetzt auch der WDR einen Betrag zu senden. Beide Sender erhielten keine Stellungnahmen vom Klinikum oder Jugendamt. Jedoch äußerte sich der Jugendamtsleiter gegenüber dem WDR und berichtete von der schwierigen Position seines Amtes. Gestern meldete sich RTL und auch dieser Sender bereitet eine Berichterstattung für die kommende Woche vor.

Aber noch mal zu der schwierigen Position des Jugendamtes. Ich möchte nicht entscheiden müssen was gut oder falsch im Sinne des Kindes ist.

Bleiben wir bei unserem Fall, Aufgrund der Meldung des Klinikums, blieb den Sachbearbeitern des Jugendamtes erstmal keine Wahl. Sie mussten reagieren und eingreifen. Ein Schütteltrauma bedeutet immerhin Lebensgefahr für einen Säugling.

Dadurch das die Eltern aber den Vorwurf bestritten, und immer mehr Beweise vorlegen konnten, die zumindest starke Zweifel an der ersten Diagnose aufkommen lassen, wäre eine Überprüfung wünschenswert gewesen. Dies fordert auch das Bundesverfassungsgericht in unzähligen Urteilen.

Ebenso wie in diesen Urteilen immer wieder gefordert wird, das sich die Familiengerichte eine eigene Meinung bilden müssen, und nicht den Einschätzungen des Jugendamtes ungeprüft folgen dürfen.

Und eben dies klagen wir an, das es weder eine unabhängige Prüfung durch das Familiengericht gegeben hat, noch das Jugendamt sich die Mühe macht die Wahrheit heraus zu finden. Wir behaupten sogar, das Gutachten durch die Rechtsmedizin, wurde gezielt manipuliert indem man wichtige und relevante Befunde nicht an diese weiter geleitet hat. Dadurch kam die Gutachterin zu dem Ergebnis, welches das Jugendamt und das Klinikum sich gewünscht hatten, um die Maßnahmen zu rechtfertigen.

Spätestens nachdem das Jugendamt und die Anwälte im Besitz der Akte und vor allem der bis dahin fehlenden Befunde waren, hätte eine erneute Überprüfung und danach auch die Rückführung des Kindes stattfinden müssen. Hoffen wir das sich am Dienstag wenigstens das Familiengericht dieser Sichtweise und den neuen Erkenntnissen nicht mehr verschließen kann, und vor allem jetzt kein neues Gutachten mehr in Auftrag gibt welches die Rückführung von Felicitaz unnötig verzögern würde.

Weinend schauen wir in dein leeres Bettchen, haben nur noch einen Wunsch, komm zurück zu uns.