Kleine Erfolge geben neue Kraft

Ich habe ja gestern darüber berichtet das wir eine Entscheidung wegen der Umgangsregeln erwarten.

Bisher durften die Eltern ihre kleine Tochter ein Stunde die Woche sehen. Natürlich viel zu selten und ganz sicher nicht förderlich für die Eltern-Kindbindung.

Die beiden stellten einen Antrag auf dreimal die Woche jeweils zwei Stunden. Dem wurde erwartungsgemäß nicht statt gegeben. Aber sie dürfen ab kommender Woche ihre Kleine zweimal die Woche eine Stunde sehen. Immer noch viel zu wenig, aber zumindest ein Entgegenkommen des Jugendamtes.

Überraschend an dieser Entscheidung ist aber, das es bisher hieß der ASD hätte nicht mehr Ressourcen frei und mehr als einmal die Woche sei aus personaltechnischen Gründen nicht möglich. Plötzlich sind da doch noch Ressourcen frei?

Egal dieser kleine Schritt ist für die Eltern ein großer, denn er gibt Kraft und zeigt Beharrlichkeit lohnt sich. Auch im Hinblick auf den neuen Anhörungstermin am 20.02.. Den gilt es jetzt sorgfältig vorzubereiten, alle entlastenden Beweise zusammen zu stellen. Zu klären inwieweit Zeugen, wie z.B. die Hebamme geladen werden können usw usw.

Das Jugendamt scheint zwar davon auszugehen das Felicitaz auch nach dieser Anhörung in der Pflege verbleibt, doch ich hoffe dieses Mal das sich die Richterin den Beweisen nicht verschließen kann.

Weinend schauen wir in dein leeres Bettchen, haben nur noch einen Wunsch, komm zurück zu uns.

Es kommt wieder Bewegung in den Fall Felicitaz

Nachdem jetzt ein paar Tage nichts passiert ist, mein Sohn sich allerdings die Finger wund geschrieben hat, mit Widersprüchen, Klagen und Anträgen scheint sich jetzt wieder etwas zu bewegen.

Für heute erwarten wir den Bescheid über eine Ausweitung des Umgangsrechts. Eine Stunde die Woche ist eindeutig zu wenig damit ein Säugling die Bindung zu seinen leiblichen Eltern nicht verliert. Beantragt wurden alle zwei Tage mindestens zwei Stunden. Da mein Sohn angeblich verbotenerweise Bild – und Tonaufnahmen bei den Gesprächen mit dem Jugendamt gemacht hat, müssen die Rahmenbedingungen intensiv besprochen werden. Das Bildmaterial wurde im Vorgespräch zu den Umgangskontakten angesprochen. Es ist gestattet Bilder von seinem Kind zu machen, solange weder die Örtlichkeit noch die daran beteiligten Personen erkennbar sind. Bei diesem Vorgespräch war ich dabei, deshalb kann ich dies auch hier behaupten.
Und Tonaufnahmen als Gedächtnisprotokoll sind meines Wissens nach auch nicht illegal. Es sei denn diese Aufnahmen würden irgendwo veröffentlicht, was zumindest soweit ich weiß auch nicht passiert ist.
Wir sind gespannt welche Entscheidung da heute getroffen wird, und ob sich Eltern und Kind endlich öfter sehen dürfen.

Beide Elternteile haben eine Einladung zur Polizei bekommen, sie sollen als Beschuldigte vernommen werden. Bisher liegt jedoch keine Anzeige gegen einen von beiden vor, so zumindest die Aussage am 25.01. dazwischen liegen ja schon wieder ein paar Tage. Allerdings werden die beiden dieser Einladung erstmal nicht folgen können, denn auch von anderer Seite haben sie gestern Post bekommen, und die Termine kollidieren miteinander.

Am 20.01.2018 soll es eine neue Anhörung vor dem Familiengericht geben. Alle Beteiligten werden aufgefordert bis dahin alle Beweise, Akten und Berichte einzureichen. Ist das wieder nur eine Anhörung? Oder können dieses Mal auch Zeugen benannt und geladen werden? Hat die Rechtsmedizin inzwischen die komplette Akte von offizieller Seite bekommen, und kann somit in der kurzen Zeit ein neues Gutachten erstellen? Das wird der Anwalt noch mal nachfragen müssen.

Aber zumindest scheint sich etwas zu bewegen, in welche Richtung werden wir dann leider erst am 20.02. erfahren. Doch ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben und erwarte eigentlich das sich das Blatt zugunsten der kleinen Familie wendet. Natürlich werdet ihr hier erfahren was passiert und wie es weiter geht.

Weinend schauen wir in dein leeres Bettchen, haben nur noch einen Wunsch, komm zurück zu uns.