Das Jugendschutzgesetz gehört auf den Prüfstand

Manchmal ist Schreiben das einzige Mittel um wieder atmen zu können, so geht es auch meinen Kindern. Sie veröffentlichten gestern diesen Artikel mit der Bitte ihn großzügig zu teilen. Ich habe ihn ein wenig überarbeitet und in Klammern findet ihr meine persönliche Meinung und Anmerkungen.

Inobhutnahmen:
Sehr geehrte Bürger und Bürgerinnen,

Inobhutnahmen sind in Deutschland an der Tagesordnung, sicher sind in einigen Fällen diese Maßnahme gerechtfertigt.

Doch was ist mit den Inobhutnahmen die auf Grundlage falscher Tatsachen geschehen sind?

In Deutschland wird das Wort Kindeswohl in jedem Fall neu definiert und so gestaltet das es ein Jugendamt dazu berechtigt ein Kind aus der Herkunftsfamilie zu nehmen. Da es keine klare Definition gibt, steht es jedem frei seine Empfindung von Kindeswohl in seine Arbeit zu integrieren.

(Ich Gabriele, würde es z.B. als Kindeswohlgefährdung ansehen, wenn eine Mutter wenige Wochen nach der Geburt wieder voll arbeitet, da es sonst ihrer Karriere schaden würde. Aber dies ist meine persönliche Empfindung, und sowas sollte einem professionellen nicht passieren.)

Der Rechtsweg in Deutschland sieht vor, eine Inobhutnahme innerhalb von 24 Stunden vom Familiengericht legitimieren zu lassen. Nach Möglichkeit sogar vor der Inobhutnahme einen Beschluss bei Gericht zu erwirken.

-Da wird seitens des Gerichts keine Wahrheit überprüft es wird sich auf das Wort vom Jugendamt verlassen-

Innerhalb von 4 Wochen muss dann eine Anhörung anberaumt werden, auch hier wird sich in aller Regel auf das Wort vom Jugendamt verlassen. Sollte es bereits ein Gutachten geben, ist dieses Gutachten die Basis auf die sich die richterliche Entscheidung stützt.

(Wenn man mal genauer schaut, findet man viele Berichte, auch von Fachleuten, und fast alle sagen das rund 90% aller Gutachten nicht korrekt sind. Das Gutachter Fragestellungen erhalten die ihnen gar keine andere Antwortmöglichkeit lassen)

In unserem Fall ein Gutachten welches die Fehldiagnose vom Krankenhaus per Telefon bestätigt, und unter Vorbehalt erstellt wurde, da keine Untersuchung des Kindes statt fand, nur wenige Befunde vorlagen und es sich im wesentlichen auf Telefonate mit den behandelnden Ärzten stützte.
Es muss auf jedenfalls ein 2. neues Gutachten mit allen Unterlagen und Beweisen erstellt werden.

-Merke hier 1. Gutachten daher sehr schnell auch innerhalb von 14 Tagen, das 2. Gutachten dagegen benötigt mindestens 3 Monate-

In solchen Verfahren merkt man sehr schnell das Kind entziehen geht sofort, doch das Kind zurück zu holen wird in die Länge gezogen Monate, es gibt Betroffene die inzwischen Jahre kämpfen, auch hier in Solingen sind mir Fälle bekannt wo Eltern bereits Jahre um ihr Recht kämpfen.

Leider, so musste ich in unserem Fall  lernen, das Jugendamt welches ein Wächteramt über das Kindeswohl hat arbeitet in der Regel, so wie sie es gerade für richtig erachten. (Ich Gabriele, habe das Gefühl das es nicht nur um Fakten sondern auch um Sympathie geht, sind die Eltern nicht zu manipulieren, beharren auf ihrer Meinung, dann haben sie fast keine Chance vor der Allmacht Jugendamt) Sie tun alles um das Kind raus zu nehmen aus der Familie, aber halten sich in solchen Fällen nicht an die vorgeschriebene Vorgehensweise.
Bsp. Nach Paragraph 1666 & 1666a sollte eine Inobhutnahme die aller letzte Möglichkeit sein um einer Kindeswohlgefährdung entgegen zu wirken und erst in Erwägung gezogen werden, wenn alle anderen milderen Maßnahmen keinen Erfolg erbrachten, eine Inobhutnahme muss immer in der Verhältnismäßigkeit stehen.
Doch oft ist die Inobhutnahme die 1. Möglichkeit die ein Jugendamt durch führt. Dies ist Rechtswidrig!!

Protokoll 12.03.2017 (Dieses Protokoll zeigt deutlich wie man mit Eltern umgeht die um ihr Recht kämpfen)

Der Langwierige Prozess kostet nicht nur unheimlich viel

– In unserem Fall bereits 2853€, weitere Kosten folgen-

Auch brauchen Betroffene unheimlich viel Kraft, denn diese Traumatische Situation raubt einem alle Kräfte. Man erhält auch keine Hilfe, Öffentliche Stellen verschließen sich, stellen sich hinter das Jugendamt. Betroffene erhalten kein Gehör. Medien werden Mundtot gemacht und so bekommen Betroffene in fast allen Fällen die Antwort
„Kein Öffentliches Interesse“
Das ist FALSCH gerade wenn es um Kinder geht sollte JEDER Fall das Recht haben im Öffentlichem Interesse Mediengehör zu bekommen.

Eltern kämpfen und kämpfen, Unterlagen fehlen, falsche Tatsachen werden auf gestellt und mit allen Mitteln wird versucht die BEHAUPTUNGEN des Jugendamtes als WAHRHEIT zu VERKAUFEN. Das alles natürlich IMMER im SINNE des Kindeswohls.

ICH SAGE NEIN
In Familienrechtlichen Verfahren geht das Kindeswohl unter, es wird ein Dominanzkampf geführt, das Amt muss mit allen Mitteln zeigen wir sind die „Guten“ und sitzen am längeren Hebel. Ein Jugendamt welches JA IMMER richtig handelt und NIEMALS Fehler macht, muss also immer mit allen Mitteln ihre Behauptungen aufrecht erhalten und kann niemals einen Fehler eingestehen, das würde ja NICHT zum Bild des „Guten“ und „Fehlerfreien“ Jugendamt passen.

Bei Inobhutnahmen die zu Unrecht geschahen werden Eltern mit allen Mitteln  in den Abgrund getrieben.

Politik MUSS aktiv werden, das Jugendschutzprogramm gehört  auf den Prüfstand zum Schutz aller betroffenen Eltern und den armen Kindern die zu Unrecht aus ihrer Herkunftsfamilie GERISSEN werden❗Der CDU Politiker Marcus Weinberg sieht dies genauso – Bericht in der FAZ