Mittlerweile zwingend nötig

Erst gestern habe ich wieder eine Email erhalten. Darin ging es um Kinder, Babys die ihren Eltern Weg genommen wurden. Teilweise wenige Stunden nach der Geburt.
Nicht weil sie im Vorfeld bei einem anderen Kind versagt hätten, nein meistens ist es das erste Kind. Die Gründe sind vielfältig, der beliebteste Grund ist allerdings eine psychische Erkrankung. Aber auch zu kleine Wohnung, keine Arbeit sind Gründe die Neugeborenen fremd unter zu bringen.
Doch kann sich schützen. Ein Elterntestament bietet Schutz vor einem übermächtigen Jugendamt. Dieses Testament sollte am besten schon vor der Geburt aufgesetzt werden. Spätestens aber unmittelbar nach der Geburt. Neben den persönlichen Daten der Eltern und des Kindes, können auf diese Weise Personen benannt werden denen man vertraut.
Kommt man in eine Situation in der man nicht selbst für sein Kind sorgen kann, sei es durch Krankheit, Unfall oder Tod tritt dieses Testament in Kraft. Und auch bei drohendem Sorgerechtsentzug ist es bindend. Das Elterntestament sollte von einem Notar beglaubigt werden.
Jeder der als Vormund benannt wird muss ein ORIGINAL Testament erhalten, desweiteren sollte es beim Familiengericht hinterlegt werden.

4 thoughts on “Mittlerweile zwingend nötig”

  1. Das Gesetz der DSVGO (Datenschutz) ist ab 25.05.2018 in Kraft getreten. Das heißt alle gesammelten Daten – auch die des Jugendamtes – können auf Antrag (§ 17 DSVGO) gelöscht werde. Des weiteren besteht ein Auskunftsrecht personenbezogener Daten beim Jugendamt. Die Jugendhilfe möchte natürlich nicht – in die Öffentlichkeit.
    Deswegen ist es in Zukunft wichtig – niemals ein Formblatt des DSVGO in öffentlichen Behörden zu unterschreiben, um sein Einverständnis zur Datensammlung zu geben. PS: Ein sehr gutes Gesetz für betroffene Eltern. Bitte informieren und weiterverbreiten. Ich habe dazu leider keine Möglichkeiten.

  2. Eine Beglaubigung beim Notar Kostet ca. 60,00€.

    Wichtig jede Benannte Person muss ein Orginal erhalten KEINE Kopie!

    Das Testament an das Zuständige Familiengericht senden.

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