Der Fall Felicitaz, die Eltern nehmen Stellung

Das Solinger Tageblatt hatte im Fall um das Neugeborene, welches Anfang Januar 2018 unter mehr wie fragwürdigen Methoden und eine äußerst fragliche Diagnose in Obhut genommen wurde, am 17.07.18 überraschender Weise einen Bericht raus gebracht. Für die Leute die ihn noch nicht kennen hier der Link Artikel Solinger Tageblatt

Hier die Vorgeschichte 

Für uns Eltern begann ein Kampf gegen die Sturheit und Willkür des Jugendamtes aber auch Familiengericht. Im Eilverfahren entzog man uns Teile der Sorgeberechtigung somit auch die Berechtigung beim Verwaltungsgericht „Festellungsklage der Rechtmässigkeit“ zu stellen.

Der Fall hat großes Öffentliches Interesse erhalten, Fachleute waren sich sicher, hier stimmt was nicht, Nein, nicht nur die Diagnose die fälschlicherweise gestellt wurde, auch die Vorgehensweise seitens der Stadt und dem Jugendamt.

Es folgten Wochen bis man endlich mal Gehör bekam, das Jugendamt merkte langsam das wir Eltern sehr gut um unsere Rechte wissen und wir wiesen das Amt immer wieder auf die geltende Gesetzeslage hin. Auch Innerhalb des Rathauses befanden sich Mitarbeiter die die Rechtswidrigkeit erkannten und an entsprechender Stelle offen legten.

Unser Kampf sorgte dafür das die Stadt Solingen Felicitaz erneut verlegte, diesmal nach Kleve. Auch dies hinderte uns nicht unseren Umgang geltend zu machen.

Das 1. Medizinische Gutachten ist als unwirksam zu betrachten, es wurde erstellt in nur 6 Stunden auf Grundlage der geführten Telefonate mit dem Jugendamt und der Klinik und ein paar Unterlagen. Die Erstellung ist nicht vorschriftsgemäß erfolgt und hat mit hoher Wahrscheinlichkeit womöglich ein falsches Ergebnis. Kurz vor der 1. Anhörung teilte die Gutachterin dem JA mit das ein Alter der Hirnblutung nicht bestimmbar sei und es auch ein Geburtstrauma sein kann, diese Info verschwieg man bei der Anhörung und verwies so gar noch auf die Altersbestimmung im Gutachten.

Beim OLG Düsseldorf bekamen wir bereits am 19.04.18 ein Termin, selbst Zeugen wurden geladen.

Das JA forderte das die Mutter in eine Mutter-Kind-Einrichtung geht.
Der Familiensenat erkannte zu Recht das die Kindeswegnahme nicht in der Verhältnismäßigkeit steht und somit keinen Eingriff in die Elternrechte in Form der Fremdunterbringung rechtfertigt.

Nach dem das Jugendamt dann auch erklärte das Sie nach Ihrer Einschätzung davon ausgehen das  KEINE KINDESWOHLGEFÄHRDUNG besteht auch nicht wenn Felicitaz bei den Eltern lebt und sie nicht davon ausgehen das wir als Eltern das Kind schädigen würden, war der Ausgang fast klar.

Als dann noch erklärt wurde das selbst wenn im Gutachten steht das Kind wäre misshandelt worden im Sinne des Schütteltraumas würde das Kind zurück geführt da auch dann keine Annahme besteht das Kind sei gefährdet.

Der Senat beschloss den Beschluss vom FamG aufzuheben, uns Eltern alle Teile des Sorgerechts zurück zu übertragen und das Kind sei in den Haushalt der Eltern zurück zu führen.

Der Senat hat sich abgesichert in dem er Auflagen erteilte
1. Annahme der „Flex“ die kontrollieren kommt ob es dem Kind gut geht.
2. Eine „gute“ Zusammenarbeit mit dem JA
3. Das Stadtgebiet Solingen nicht verlassen
4. 2 mal die Woche zum Kinderarzt
5. Die Flex kommt täglich um zu gucken das es dem Kind gut geht

Natürlich sichert sich der Senat ab im Fall der Fälle. Er befristet die Auflagen bis zur Fertigstellung des Gutachtens.

Das Gutachten sollte am 30.05.18 fertig sein, bis heute ist dies nicht fertig, weder das FamG noch das JA bemüht sich um das Gutachten.

Kinderarzt und Flexen bewerten uns in allen Punkten positiv und befürworten Lockerung auch ohne Gutachten. JA und FamG jedoch halten am Beschluss fest und verweisen auf das fehlende Gutachten.

-Wohl eine Returkutsche das unser Fall so starkes Interesse bekommen hat-

Mehrere Strafanträge sind gestellt auch der Oberbürgermeister der Stadt ist angezeigt. Sind gespannt ob die Erfolg haben.

Und vor allem wann nun das Gutachten erscheint und dem allem ein Ende gesetzt wird.

Traurig ist das wir inzwischen Kenntnis von vielen anderen Betroffen haben wo ebenfalls erkenntlich ist mit welchen Methoden das Jugendamt arbeitet. Dies ist ein nicht hinzunehmender Zustand❗ wir setzten uns für andere Betroffene ein und fordern eine Politische Abhilfe❗

Das erste Mal

Ich fahre das erste mal nach Ungarn und habe viele Fragen. So oder so ähnlich tauchen fast täglich Beiträge auf. Neben dem was lohnt sich anzusehen, sind es meist die alltäglichen Dinge die Fragen aufwerfen. Ich werde jetzt mal versuchen darauf ein wenig einzugehen.

Die wichtigste Frage kommt immer wieder, wie komme ich an Forint? Es gibt drei Wege.

1. Ich zahle mit Euro, fast überall möglich, und bekomme Forint zurück. Dies ist aber meist der schlechtere Wechselkurs.

2. Ich nutze eine Wechselstube, da aber aufpassen welchen Kurs sie anbieten, da gibt es große Unterschiede. Direkt hinter der Grenze oder in großen Geschäften sollte man nach Möglichkeit nicht wechseln, lieber ein wenig abseits schauen.

3. Das ist mein Favorit, direkt am Bankautomaten Forint abheben. Alle Automaten fragen nach der Sprache, und dann ist es ganz leicht. Pin eingeben, gewünschte Summe. Dann erscheint die Frage ob in Euro oder Forint abgerechnet werden soll, hier unbedingt Forint auswählen. Fertig.

Auch Kartenzahlung bieten viele Geschäfte, alle Tankstellen und auch sehr viele Restaurants an. Selbst auf dem Markt gibt es mittlerweile einige wenige Händler die dies anbieten.

Die nächste Frage, wo kann ich gut und günstig Essen. Pauschale Antwort könnte lauten, überall. Im Vergleich mit Deutschland und Österreich kann man überall wesentlich günstiger essen.

Am günstigsten ist es wenn man nach Lokalen sucht die Mittagsmenü anbieten. Einfach in der Suchmaschine napi Menü und euren Ort eingeben, dann werdet ihr sicher einige Anbieter finden. Das Menü besteht aus Suppe und Hauptgericht und liegt nie über vier, fünf Euro.

Einkaufen. Wenn diese Frage kommt, lese ich immer wieder Ungarn sei teurer als Deutschland. Ich kann dies nicht bestätigen. Meidet man die Geschäfte die man auch aus Deutschland kennt, und bevorzugt die einheimischen Läden, wie Coop, ABC und die Märkte dann macht einkaufen wieder Spaß. Denn die Preise sind günstiger als bei Aldi, Lidl und Co.

Backwaren beim pékség,

Fleisch und Wurst beim húsbolt,

Obst und Gemüse findet man in Läden an denen zöldség und gyümölcs dran steht.

Beim italbolt finde ich Getränke.

Der Bummel über die Märkte macht Spaß, dort findet ihr auch oft ganz kleine Stände, meist haben sie von allen Angeboten nur ganz wenig oder sogar nur ein Angebot. Aber dafür ist es günstig, ganz frisch geerntet meist aus dem eigenen Garten. Man schmeckt den Unterschied.

Geschwindigkeitsbegrenzungen sollte man ebenso einhalten wie die Null Promille Grenze, dann steht einem entspannten Aufenthalt in diesem schönen Land nichts mehr entgegen.