Hauptverhandlung angesetzt auf den 17.08.2018

Guten Morgen, gestern Abend nach dem Ungarisch Kursus endlich der langersehnte Anruf, die erlösende Nachricht. Das Gutachten ist da. Endlich mit fast acht Wochen Verspätung.

13 Seiten, die bestätigen was wir immer gesagt haben. Alles deutet auf ein Geburtstrauma hin. Am schwerwiegendsten der starke HB Abfall kurz nach der Geburt. Fällt der HB Wert im Körper, deutet dies auf eine Blutung hin. Dem Gutachter ist es unverständlich warum dem nicht nachgegangen wurde. Aber auch das überstrecken, die Kiefersperre die zwar dokumentiert wurden, aber nie wirklich beachtet wurden, deuten darauf hin.

Dies wiederum stützt unsere These, das mit der Diagnose Schütteltrauma eben dieses Versäumnis vertuscht werden sollte.  Wie viel Leid, Angst und Sorgen hätte man verhindern können, wenn man seine Arbeit gründlich gemacht hätte.

Felicitaz ist seit April wieder zu Hause, und entwickelt sich prächtig. Der Kinderarzt bestätigt das sie sich altersgerecht entwickelt und es sich um ein kerngesundes Kind handelt. Auch dies ist sehr ungewöhnlich nach einem stattgefundenem massiven Schütteltrauma.

Die Hauptverhandlung am 17.08.2018 kann somit nur noch eine Formsache sein, und am Ende müssen die Auflagen aufgehoben werden. Damit ist die Familie dann endlich frei. Sie dürfen sich endlich frei bewegen, die Stadt verlassen, müssen nicht mehr täglich Fremde in die Wohnung lassen die sie kontrollieren, und der Kinderarzt dürfte sich auch freuen wenn er nicht zweimal die Woche Zeit auf ein gesundes Kind verwenden muss.

Was sicher bleiben wird, die Trauer um die verpasste Zeit, in der Felicitaz fremd unter gebracht war. Die Angst davor was passiert wenn die Kleine sich irgendwie verletzt und aufgrund dessen ein Arzt oder Klinik aufgesucht werden muss. Was wenn Felicitaz später ihre Grenzen austestet, Schule schwänzt, keine Hausaufgaben macht, über Nacht weg bleibt, oder sonstiges was man im Laufe der Kinder – und Jugendzeit so anstellt? Angst vor der heimlichen Kontrolle des Staates. Ärzte, Kliniken, Kitas und Schulen arbeiten eng mit dem Staat zusammen. Auch wenn das Gutachten alle Vorwürfe widerlegt, die Akte bleibt. Und sollte es auch nur den kleinsten Hinweis, Verdacht geben, werden sie vermutlich alles in Bewegung setzen um ihre Niederlage zu rächen.

Unsere ganze Familie wird diese Monate nie mehr vergessen. Wir werden aber auch nicht die Menschen vergessen, die in dieser schweren Zeit Tag und Nacht für uns da waren. Und immer wieder Mut und Kraft gegeben haben. Ohne diese Menschen wäre es nicht zu schaffen gewesen. Entweder wäre die Kraft am Ende gewesen, oder man wäre Amok gelaufen.

 

3 thoughts on “Hauptverhandlung angesetzt auf den 17.08.2018”

  1. Nach Abschluß des Verfahrens werde ich das Recht einklagen auf Löschung der Akte die auf legalen Wege niemals erstellt geworden wäre

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