Urlaub in Ungarn – Ankunft Juli 2017

Viel zu schnell vorbei. Anfang des Monats haben wir uns eine Auszeit gegönnt, und sind nach Ungarn gefahren. Für die einen ein Paradies, für andere die Brutstätte der rechten Szene und Ungarn käme niemals als Urlaubsland in Frage. So jedenfalls schrieb mir jemand, als er hörte wir machen Urlaub in Ungarn.

Unser Ziel war ein kleiner Ort mit ca. 200 Einwohnern, und 13km Straßennetz. Ich habe auch nicht schlecht gestaunt als unser Ortsführer uns dies erzählte. Im Ort gibt es einen kleinen Einkaufsladen, einen Tabakpoint, Arzt und Friseur kommen regelmäßig.

Bushaltestelle, das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist gut ausgebaut, und ab 65 Jahren kann man dieses umsonst nutzen

Tabakpoint? In ganz Ungarn bekommt Tabakwaren nur in diesen Geschäften. Der Zutritt ist nur Personen ab 18 erlaubt, und der Betreiber benötigt für diesen Shop eine Genehmigung. Da man diese Shops meist in der Nähe von Supermärkten findet, ist es kein großer Aufwand mal eben noch den Laden zu wechseln und seinen Bedarf zu decken.

Unser Feriendomizil, zum relaxen genau das richtige

Unser Feriendomizil, welches wir blind ohne vorherige Bilder gebucht hatten, überraschte uns positiv. Ein typisch ungarisches Langhaus, vom Flur aus kommt man als erstes ins WC, dann die zweite Türe ist die Küche, von dort kommt man ins Wohnzimmer und dahinter liegt das Schlafzimmer. Von der Küche aus kommt man auch noch in Bad. Alles war einfach aber liebevoll eingerichtet, alles da was man benötigt um sich ein paar schöne Tage zu machen.

Unsere Vermieter waren deutsche und total lieb. Als wir mittags ankamen, gab es nicht nur was zu trinken sondern auch ein Mittagessen, damit wir nicht sofort noch mal los zu mussten, sondern ankommen konnten. Fand ich total lieb. Nochmal ein herzliches Danke an euch beide <3

Große Sonnenblumenfelder egal wo man hin kam

Während wir Zweibeiner uns kennen lernten, stand unsere Hündin ganz im Mittelpunkt. Die zwei vierbeinigen Herren des Hauses machten ihr den Hof 🙂 Vor dem großen (Rottweiler) hatte unsere Dame allerdings erstmal gehörigen Respekt. Doch nur erstmal, schon bald tobten die drei ausgelassen durch den Garten. War das mein Hund, der daheim jeden anderen Vierbeiner anbellt und in seine Schranken weist? Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus.

Dorfkirche, das wohl am meisten fotografierte Objekt im Ort 🙂

Nach dem Essen zeigte unsere Vermieterin uns das Haus und wir machten es uns erstmal gemütlich. Zu viel mehr reichte die Energie an diesem Tag auch nicht mehr. Die ganze Nacht durchfahren, das waren wir einfach nicht mehr gewohnt.

Weitere Berichte folgen.