Offener Brief an eine „liebende“ Mutter

Hallo S.
Da Du mich blockiert hast wähle ich diese Form des Schreibens, da ich sicher sein kann das Du davon erfährst. Und auch damit dieser Brief nicht wieder nur verzerrt oder in Bruchstücken weiter gegeben werden kann. Du solltest diesen Brief bis zum Ende lesen, denn ich gebe Dir darin ein Versprechen, es wird Dir zwar nicht gefallen, aber Du bekommst es trotzdem. Ich schreibe Dir diesen Brief, da ich nichts mehr zu verlieren habe. Solange meine Enkelin in Deinen Händen ist, wirst Du alles Dir mögliche unternehmen damit eine innige Bindung zwischen Großmutter und Enkelin sich nicht entwickeln kann. Von daher kann ich meinen Gedanken und Gefühlen auch freien Lauf lassen.
Als erstes muss ich Dir leider sagen das ich mich über die Nachricht das Du schwanger bist, nicht gefreut habe. Ich hatte ja bei unserem engen Zusammenleben genügend Zeit Dich kennen zu lernen. Ich sah Deine Launen, Deine Sprunghaftigkeit. Erlebte wie Du von einer Minute zur anderen ein völlig anderer Mensch warst. Hatten wir gerade noch Spaß und haben gelacht, knallten im nächsten Moment die Türen, die Tiere wurden angebrüllt, Du warst nicht mehr ansprechbar. Ich machte mir große Sorgen wie in so einer Atmosphäre ein Kind gesund heran wachsen sollte. Als das Kind dann geboren war, wirktest Du auch nicht wie eine glückliche junge Mutter. Eher so, naja jetzt habe ich ein Kind, aber eigentlich habe ich da gar keine Lust drauf.
Später hast du dies ja sogar mehrfach auch stimmlich geäußert. Ich habe gar keine Lust auf diese Mutterrolle. Allein schon dieses Wort, Mutterrolle. Das ist doch keine Rolle die man eine Weile spielt. Entweder man ist Mutter oder man ist es nicht. Dabei spielt es erstmal keine Rolle wieviel Zeit man mit dem Kind verbringt, ob man es selbst versorgt, versorgen lässt ist alles völlig egal. Aber man schlüpft ganz sicher nicht eine für ein paar Jahre in eine Rolle. Mutter sein ist nicht nur schön, es verlangt einem so einiges ab, bringt einen auch an die eigenen Grenzen und manchmal möchte man einfach nur noch weg laufen.
Du hattest aber das Glück, das Dein Kind einen Vater hatte der sich kümmern wollte und es auch getan hat. Der Nachts aufgestanden ist gefüttert und gewickelt hat, damit Du Dich erholen konntest. Wenn es Dir wieder einmal nicht gut ging , hat er Dir alles abgenommen um Dich zu entlasten. Okay er war nicht der ordentlichste, aber dafür waren andere Sachen erledigt die Dir schwer fielen. Somit habt Ihr Euch eigentlich prima ergänzt. Und trotzdem wirktest du nie zufrieden. Es war als wärst Du immer auf der Suche, doch nie hast Du darüber gesprochen was Du suchst, was Du brauchst um wirklich glücklich und zufrieden zu sein.
Familie, Partnerschaft, Freundschaft scheinen jedenfalls nicht die Sachen gewesen zu sein die Du suchst und brauchst. Sonst hättest Du dies alles nicht so einfach weggeworfen. Teilweise gehst Du mit den Menschen so um wie andere mit nutzlosen Gegenständen. Vor allem dann wenn sie Dir nicht nach dem Mund reden, Dich kritisieren, oder nicht so funktionieren wie Du es gerne hättest. Das ist ja vermutlich auch den Grund warum Du mich blockiert hast, ich habe Dir ein paar Dinge gesagt die Dir nicht gefallen haben. Wahrheit ist nun mal nicht immer schön und schmeichelnd. Sie kann auch mal weh tun.
Wenn Du irgendwann einmal begreifst das Menschen nicht Dein Eigentum sind, das sie auch ein eigenes Leben, eigene Freunde, eigene Interessen haben, wenn Du das begreifst und vor allem respektierst, wirst Du vielleicht in der Lage sein ein zufriedenes Leben zu führen. Ja vielleicht sogar eine erfüllende Partnerschaft.
Ich habe Dich nie für einen einfachen Menschen gehalten, aber niemals hätte ich erwartet das Du so rachsüchtig und verlogen bist. Das Du so kaltherzig bist und den Menschen den Du angeblich mal so sehr geliebt hast, so fertig machst und ruinierst. Du nimmst ihm das Kind, setzt ihn gnadenlos auf die Straße, nimmst ihm seine berufliche Existenz und betreibst Rufmord vom feinsten. Und das alles nur weil er vielleicht Fehler gemacht hat? Weil er mal nicht funktionierte wie Du es Dir vorgestellt hast? Hast Du in den Jahren Eurer Beziehung keine Fehler gemacht? Zählt all das positive was ihr gemeinsam erlebt habt, die überwundenen Schwierigkeiten denn gar nichts für Dich? Du begehst gnadenlos seelischen Mord, und fühlst Dich auch noch gut dabei.
Das Deine kleine Tochter ebenfalls seelisch zugrunde geht, und sie Dich eines Tages hassen wird, nimmst Du ganz gelassen in Kauf. Womit wir bei meinem Versprechen sind. Und ich halte meine Versprechen das weißt Du. Sobald meine Enkelin verständig genug ist um zu verstehen was passiert ist, wird sie die Wahrheit erfahren. Ich werde ihr erzählen mit welchen Mitteln Du dafür gesorgt hast das sie ohne ihren geliebten Papa aufwachsen musste. Ich werde ihr die Bilder zeigen, worauf sie glücklich und geborgen in den Armen ihres Papas liegt. Sie wird begreifen worum Du sie betrogen hast, was sie all die Zeit nicht haben durfte. Und wenn sie dies verstanden hat, dann wird sie dich hassen. Dann wirst Du Dein Kind verlieren und kannst daran noch nicht mal jemand anderen die Schuld geben, denn die liegt dann ganz allein bei Dir.
Niemand kann Vater und Kind die verlorene Zeit wieder geben, doch Du wirst es nicht schaffen die tiefe Liebe zwischen den beiden mit der Wurzel auszureißen.
So und jetzt kannst Du gerne wieder zu Deiner Anwältin rennen, ihr diesen Brief zeigen und mir verbieten lassen Dich zu kontaktieren. Vielleicht erfindet sie ja einen § auf dessen Grundlage dies möglich ist. Ich habe noch nie einem Menschen etwas schlechtes gewünscht, aber Dir wünsche ich, das Du für alles was Du tust die Rechnung bekommst. Nicht eine glückliche Stunde sollst Du in Zukunft noch haben.

Männer, eine überflüssige Spezies

 

Ich bin gerade richtig sauer. Am 25.11, wird alljährlich der Tag – Gegen Gewalt an Frauen publiziert. Diesen Tag gibt es seit 1981 und wurde damals von Terre de Femmes ins Leben gerufen. Vor knapp vierzig Jahren hatte er sicherlich noch seine Berechtigung. Häusliche Gewalt, Gewalt gegen Frauen noch ein Tabuthema.

Heute ist dies anders, das Thema wird nicht mehr verschwiegen. Es wurde viel zum Schutz von Frauen getan. Jede größere Stadt besitzt mehrere Beratungsstellen und mindestens ein Frauenhaus. Auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt sich zumindest virtuell für den Schutz der Frauen ein. Fällt euch eigentlich auf, dieses Ministerium ist für Frauenangelegenheiten, welches Ministerium ist für Männerangelegenheiten zuständig?

Wann immer es um Gewalt geht, egal in welchem Kontext, im gleichen Atemzug wird immer der böse Mann als Täter benannt.

Ganz ehrlich, nicht flunkern. Mach bitte mal Deine Augen zu. Hast du? Gut! Und jetzt höre die Worte „Häusliche Gewalt.“ Welches Bild entsteht in deinem Inneren? Vermutlich wie bei fast jedem, eine verletzte Frau und ein Mann mit erhobener Hand. Richtig? Wie würdest du reagieren, wenn ein Kollege oder Freund sich dir offenbart und erzählt das er zu hause von seiner Frau misshandelt wird? Würdest du ihm glauben, oder denken selber schuld warum wehrst du dich nicht? Ihn vielleicht im geheimen sogar auslachen?

Statistiken gehen davon aus, jede dritte Frau hat in ihrem Leben schon mal Partnerschaftsgewalt erfahren, aber auch jede fünfte Mann. Doch von diesen Männern redet niemand, es gibt keine Hilfsangebote die sich speziell an sie richten, ja nicht mal ein Ministerium welches sich für Männer zuständig fühlt.

Ist es wirklich das was die ganzen Emanzipationsbewegungen erreichen wollen? Die zudem noch von dem Genderwahnsinn unterstützt werden. Will man den Mann ins abseits schieben, unsichtbar machen? Ja am besten ganz ausrotten? Gibt es doch mittlerweile genügend Möglichkeiten durch die Wissenschaft und Medizin, den Fortbestand der Menschheit auch ohne Mann zu garantieren. Zudem die Entstehung von neuem Leben so zu manipulieren das man vorher bestimmen kann ob es ein weibliches oder männliches Wesen wird welches da geboren wird.

Ich bin froh und dankbar das ich mein halbes Leben schon hinter mir habe. Ein Leben in dem es Männer und Frauen gibt. Mit alle ihren Unterschieden, ach nein die werden ja gerade weg emanizipiert, Frauen und Männer sind ja gleich. Ich hoffe ich muss es nicht mehr erleben, das er und sie nicht mehr existieren und es nur noch ES gibt. Auf dem besten Wege dahin sind wir ja schon.

Gleichberechtigung ein tolles Wort, wenn es denn auch für Männer gilt!