Endspurt

Guten Morgen liebe Leser und Leserinnen.

Endlich ist auch das Thema Pflegegeld erledigt, gestern kam der Bescheid und ich habe tatsächlich, so wie mit dem Pflegegradrechner errechnet, Pflegegrad 2 erhalten. Die Gutachterin hat keine Befristung empfohlen. Allerdings hat sie eine Reha angedacht. Mal sehen was sich da ergibt.

Ihr erinnert euch noch an unseren Dicken, in dem wir ein Jahr gelebt haben? Er hat mittlerweile wieder den Besitzer gewechselt. Aber jetzt scheint es ihm richtig gut zu gehen, und ist am Bodensee daheim. Der neue Besitzer ist richtig glücklich und freut sich auf viele Touren. Ich hoffe das der Dicke ausreichend bewegt wird, langes stehen mag er so gar nicht. Wir haben uns richtig gefreut als der neue Besitzer sich bei uns gemeldet hat. Er hatte ein paar Fragen zu den diversen Schaltern und Sicherungen. Der Zwischenbesitzer hatte das Mobil nie angemeldet und auch die ganzen Umbauten nicht gemacht. Komisch warum nimmt man sich so ein Mobil, hat viele Pläne, bringt es durch den TÜV und gibt es dann wieder ab?

Schon mehr als einmal haben wir gesagt, wären wir doch im Mobil geblieben. Auf der anderen Seite, wenn man die Diskussionen um Dieselfahrzeuge in Städten verfolgt, und die geplanten Einschränkungen, können wir froh sein das wir nicht mehr in ihm leben. So hat alles seine zwei Seiten, aber ich vermisse die Zeit, die Ungebundenheit und Freiheit schon. Aber mal sehen was uns die Zukunft noch bringt.

Jetzt freuen wir uns erstmal auf

Hoffentlich viele neue Eindrücke, viele Fotos und bestimmt auch viele Berichte hier. Vorausgesetzt wir haben halbwegs gutes Internet. Euch allen wünschen wir bis dahin einen schönen Sommer. Allen die ebenfalls weg fahren, eine gute Fahrt, und kommt gesund wieder. Allen daheim gebliebenen einen Sommer, der den Namen auch verdient. 🙂

Pflegegrad bei PTBS?

Guten Morgen, heute mal wieder ein ernsteres Thema. Seit 2007 ist ja bei mir die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, diagnostiziert. Seit 2009 bekomme ich 100% Erwerbsminderungsrente.

Bisher war es ja so, das man eine Pflegestufe nur bei starken körperlichen Einschränkungen bekam. Der Gesetzgeber hat aber nachgebessert und so sind neue Module hinzu gekommen, die auch andere Einschränkungen berücksichtigt. Erstmals können auch Menschen mit psychischen Problemen einen Pflegegrad bekommen.

Im Januar habe ich mich mit dem Thema befasst, und bin dabei auf einen Pflegegradrechner gestoßen. Dieser besteht aus 8 Modulen mit mehreren Fragen. Ich habe alle Fragen beantwortet und das Ergebnis lautete, laut ihren Punkten bekämen sie Pflegegrad 2.

Ich habe dann an meine Krankenkasse geschrieben, das ich den Pflegegrad beantragen möchte. Im Netz hatte ich gelesen, das dies relativ schnell gehen muss, bis es zu einer Entscheidung kommt, denn dort war festgelegt wenn es innerhalb von sechs Wochen zu keiner Entscheidung kommt, muss die Kasse pro angefangener Woche 70 Euro Entschädigung sofort auszahlen. Was ich nicht gelesen habe, diese Regelung wurde für 2018 ausgesetzt. Schade, denn bis heute gibt es keine Entscheidung.

Am Freitag war es aber endlich so weit, der MDK hatte sich zur Begutachtung angemeldet. Zum Glück war es eine weibliche Mitarbeiterin.

Um kurz nach acht war sie hier. Eine noch junge Frau, aber sehr einfühlsam. Sie hinterfragte sehr intensiv, aber auch sehr vorsichtig. Ich merkte sie will mich nicht belasten. Die ganze Begutachtung dauerte eine knappe Stunde. Dann meinte sie in einigen Tagen würde ich den Bescheid bekommen. Ich fragte nochmal nach, in einigen Tagen oder Monaten? Doch sie versicherte mir das der Bescheid in der Regel innerhalb der nächsten 14 Tage zugestellt würde.

Ich bin gespannt wie die Entscheidung ausfallen wird. Und ob psychische Belastungen jetzt wirklich genügend gewichtet werden um den Pflegegrad zu bekommen. Wie immer werdet ihr hier auch darüber unterrichtet werden.