Herrchen und Frauchen ärgern, oder guck dir mal die blöden an

Das Wetter beruhigte sich gestern dann doch noch, und so sind wir doch noch zum Markt gefahren. Wirklich viele Händler waren allerdings nicht da gestern, andere hatten mehr damit zu tun ihre Stände zu sichern als mit dem Verkauf ihrer Ware. Es ging ein ziemlich böser und kalter Wind. Trotzdem konnten wir unseren Wochenvorrat erwerben und sind dann noch zum Essen gefahren.

Als wir nach rund vier Stunden wieder nach Hause kamen fiel uns direkt auf, es fehlt etwas. Kein sich wie wild gebärender Hund am Zaun, kein bellen, niemand der sich freute das wir wieder da waren. Unsere Ladys waren abgängig. 🙁

Unser Brunnen, im Frühjahr bekommt er frische Farbe und der Dachstuhl wird ausgebessert

Einkäufe ins Haus, Grundstück ablaufen, Loch im Zaun finden waren unsere ersten Schritte. Auf rufen und Pfiffe, keine Reaktion. Also wieder ins Auto und das Dorf und die Feldwege abgefahren. Nichts keine Hunde weit und breit. 🙁

Der eine Feldweg wäre uns fast zum Verhängnis geworden, wir saßen fest und nur Joachims Beharrlichkeit und seiner Fahrpraxis hatten wir es zu verdanken das wir uns aus der tiefen Schlammpfütze wieder befreien konnten.

Nachdem wir das halbe Dorf abgefahren hatten, meinte ich zu Joachim wenn wir nach Hause kommen, sitzen die beiden im Garten und lachen uns aus. 🙂 Wir fuhren an der Kirche vorbei, die Straße runter und trauten unseren Augen nicht, von dort kann man unser Haus und Garten sehen und im Garten bewegte sich etwas weißes und schwarzes 🙂 Die beiden waren tatsächlich wieder da, und spielten im Garten als wenn sie nie weg gewesen wären.

So wie sie aussahen, haben sie allerdings irgendein Feld umgegraben 🙂 Unsere Hunde sind jedenfalls mittlerweile echte Ungarn, Maxi ist es ja sowieso, und Lucy scheint sich auch schon eingebürgert zu haben. So wie viele Hunde hier im Dorf gehen sie selbstständig auf Tour und spätestens wenn sie Hunger bekommen, kommen sie nach Hause 🙂 Und lachen sich über ihre Besitzer kaputt, die sich Sorgen machen und suchen. Die Gelassenheit unserer Nachbarn muss ich mir da wirklich noch zulegen.

Ich gebe es ja zu

Guten Morgen, ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende, allen Opfern von Dauerregen und Überflutungen das sich langsam alles normalisiert und jetzt endlich Sommer kommt.

Lucy rechts mit grünem Geschirr. Bild © ECR

Das Highlight dieser Woche war eindeutig das kennen lernen vom Eifler Chaos Rudel. 🙂 Elke und vier ihrer Hunde, Lucy und ich haben uns getroffen um zusammen eine Runde zu gehen. Die Hunde haben sich gut verstanden, Elke und ich auch. Meine so gefährliche Bestie, die hier im Dorf nicht einen Hund wirklich kennen lernen durfte, lief mit dem Rudel als wenn sie nie etwas anderes gemacht hätte. Genauso friedlich wie im Urlaub. Das war richtig toll, dies zu beobachten. Für das Rudel habe ich eine Aktion ins Leben gerufen bevor ich sie real kennen lernen durfte. Als wir uns trafen habe ich gesehen wie wichtig es wäre wenn wir als Gemeinschaft von Tierfreunden da  etwas bewegen könnten. Der Kombi ist definitiv zu klein, im Kofferraum eine Transportkiste, und ein Wagen für den 17 jährigen Senior, der manchmal aus gesundheitlichen Gründen nicht ganz so gut zu Fuß ist. Die Hunde sitzen, liegen alle auf der Rückbank und können sich kaum bewegen. Besonders auf längeren Strecken ist dies kein optimaler Zustand. Daher habe ich diese Aktion ins Leben gerufen und würde mich wirklich sehr freuen wenn wir Elke und ihrem Rudel helfen könnten. Mehr Informationen gibt es HIER

Auch wenn es niedlich aussieht, eine längere Fahrt ist so ganz sicher nicht bequem für die Tiere Bild ©ECR

Ich gebe es ja zu, ich bin auf eine Fakenews reingefallen und habe diese auf Facebook veröffentlicht. Aber eigentlich zeigt mir dies auch, was ich unserer Regierung mittlerweile alles zutraue 🙁 Spannend fand ich allerdings, wie viele sich dazu geäußert haben. Plötzlich tummelten sich Menschen auf meinem Profil von denen ich seit ewigen Zeiten oder auch noch nie etwas gehört habe. 🙂 Geht es um echte Nachrichten, um Zwischenmenschliches oder persönliches bleiben Reaktionen meist völlig aus. 🙁 Warum ist das so? Ich werde es nie verstehen. Aber ich habe gelernt, man muss auch nicht alles verstehen, manches sollte man einfach nur akzeptieren.

Damen unter sich, Fronten klären und dann ist alles okay Bild ©ECR

Hier geht es langsam in den Endspurt. Das Ende unserer Wallenborner Zeit nähert sich mit großen Schritten. Es wird Zeit alles zu verpacken, bzw. auch noch mal zu sichten ob sich wieder unnötiges angesammelt hat, was entsorgt werden muss. Das einpacken ist ein wenig erschwert, denn nur weniges von dem was wir besitzen ist nicht im täglichen Gebrauch. Wenn wir es jetzt verpacken, brauchen wir es ganz sicher morgen 🙂 Aber nutzt ja nichts, da müssen wir wohl das nötige Geschick beweisen uns nicht selber Steine in den Weg zu legen. 🙂

Fernweh

Wenn ihr im Moment nicht ganz so regelmäßig Neuigkeiten hier findet, dann ist dies natürlich den Umzugsvorbereitungen geschuldet. Ich werde euch aber so oft es geht auf dem laufenden halten.