Milben, kleine Verletzungen und Co

Als ich meine Hündin im Februar 2016 abholte, war sie 14 Monate jung und hatte in ihrem jungen Leben schon einiges unerfreuliches erlebt. 

Abgeholt haben wir sie bei einer selbsternannten Tierschützerin, wo sie wohl überwiegend im Garten gelebt hat, zusammen mit zwei großen Hunden, beide sahen ungepflegt aus und einer von Geschwüren übersät. Es lebten auch noch Katzen und Pferde dort. Viel erzählen konnte sie uns nicht. Das einzige was wir erfahren haben


Sie soll angeblich in einer Familie groß geworden sein, und deren Kleinkind hat Lucy gequält. Sprich getreten, mit dem Bobbycar angefahren und solche Sachen. Deshalb hatte sie die Hündin dort raus genommen und bei sich untergebracht. Hat sie zumindest behauptet. 

Sie stellte keine Fragen und gab uns die Hündin einfach mit, obwohl sie uns nicht kannte und sich nicht überzeugt hatte das sie jetzt in gute Hände kommt. 

Mitgenommen haben wir  dann nicht nur eine läufige Hündin, was uns nicht gesagt wurde, sondern auch Milben. Besonders am Bauch und in den Achseln gab es da reichlich von. Was tun? Immerhin war Sonntag. 

Da ich bei mir persönlich schon gute Erfahrungen mit Kokosöl gemacht hatte in Bezug auf Schuppen und trockene Haut, habe ich Lucy genommen und die betroffenen Stellen mit dem Kokosöl eingerieben. Ihr hat dies sichtlich gefallen, und scheinbar hat auch der Juckreiz relativ schnell nachgelassen, denn nach der Behandlung hat sie erst mal geschlafen.

Diese Behandlung habe ich dann zweimal am Tag, über einen Zeitraum von einer Woche wiederholt, schon am zweiten Tag konnte man die Besserung sehen und fühlen, nach einer Woche waren wir alle Plagegeister erst mal los. Leider ist sie anfällig für Milben, aber dank Kokosöl ist das Problem immer schnell behoben. 

Kokosöl beim Hund:

äußerlich zu Fellpflege,

gegen Milben

bei kleinen Kratzern und Abschürfungen

Regelmäßig vor dem Spaziergang angewendet hilft Kokosöl sogar dabei Floh – und Zeckenbefall vorzubeugen, denn diese Plagegeister mögen den Kokosgeruch nicht. (Auch nicht wenn Herrchen und Frauchen danach riechen, ich hatte dieses Jahr nicht eine Zecke)

täglich einen Teelöffel Kokosöl unters Futter mischen

hilft den Darm gesund zu halten

beugt Wurmbefall vor

sorgt für ein glänzendes Fell

reguliert den Stoffwechsel

Im Sommer zur Zeckenhochsaison, habe ich zusätzlich eine Prise Knoblauchgranulat ins Trinkwasser gegeben.

Ergebnis ein Floh freies Hundejahr, und nur hin und wieder mal eine Zecke. Und das ohne lästiges Halsband, Spray oder Puder und was es sonst noch so alles zu kaufen gibt.