Ich wollte es nie glauben, Kinderklau in Deutschland


In den sozialen Medien stolpert man immer wieder über ein Wort. Kinderklau durch das Jugendamt.

Natürlich habe ich mir die Artikel durch gelesen und fast immer dachte ich, hmm es wird doch wohl einen Grund geben warum ein Kind aus seiner Familie genommen wird. Oder auch, wenn dies zu Unrecht geschah wird sich dies rasch aufklären.

Wie falsch ich lag, müssen wir zur Zeit leider selbst erfahren. Meine Enkelin wurde aus dem Krankenhaus in Obhut genommen. Der Vorgang an sich ist mehr als fragwürdig. Da das Verfahren noch läuft möchte ich heute noch nicht näher darauf eingehen, doch alles deutet darauf hin das die vielen Geschichten über Kinderraub stimmen.

Es ruft Gefühle von Trauer, Wut und Hilflosigkeit hervor. Dieses Gefühl völlig ausgeliefert zu sein, bringt einen fast um.

Man sammelt Fakten, Beweise, aber niemand möchte sie sehen, sich damit befassen, das Jugendamt sagt es sei nicht seine Aufgabe dies alles zu überprüfen, deren einzige Aufgabe sei es, sich um das Wohl des Kindes kümmern.

Natürlich habe ich seitdem viel recherchiert, und bin dabei auf Zahlen und Fakten gestoßen die einfach unglaublich sind.

Die Zahl der Inobhutnahmen hat sich seit 2005 verdoppelt, und da sind die Inobhutnahmen der unbegleiteten Flüchtlingskinder noch gar nicht eingerechnet. Gerade bei den unter dreijährigen explodieren die Inobhutnahmen, so kleine Kinder sind gut unterzubringen, und auch schneller den Eltern zu entfremden.

Warum möchte man die Kinder ihren Eltern entfremden? Es ist doch bestimmt das Ziel, die Voraussetzungen zu schaffen das Kinder wieder zu ihren Eltern dürfen?

Es ist traurig aber wahr, ist das Jugendamt einmal im Boot, dann ist jederzeit die Gefahr gegeben das man sein Kind dauerhaft verliert.

Denn auch wenn es irgendwann nach unzähligen Prozessen heißt, die Inobhutnahme wird aufgehoben, muss das Jugendamt das Kind trotzdem nicht freigeben.

Es gibt dieses wunderbare Wort Kindeswohl Unter diesem Deckmantel kann man wunderbar agieren.

Fallbeispiel:

Ein kleines Kind erst wenige Monate alt beginnt gerade zu krabbeln und sich überall hoch zu ziehen. Alle Eltern und Großeltern wissen, daß geht nicht immer ohne Blessuren ab. Dieses Kind ist ein wenig ungeschickter, stößt sich öfter mal an und letztendlich hat es sich an der Badewanne hochziehen wollen, rutscht ab und zieht sich eine kleine Platzwunde zu.

Die Eltern bringen das Kind sofort zu einer Klinik, dort stellt man dann neben der Platzwunde noch den ein oder anderen blauen Fleck fest, der ganz einfach von den Eltern erklärt werden kann, da er ja natürliche Ursachen hat.

Das Krankenhaus hingegen, Platzwunde, Hämatom (blaue Flecken) da liegt eine Kindesmisshandlung vor. Vom Grundsatz ist diese Vorgehensweise ja auch völlig korrekt, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig hinschauen.

Das Krankenhaus ist verpflichtet einen solchen Verdacht dem Jugendamt zu melden. Je kleiner das Kind ist, umso lieber wird dieses dann aktiv. Die Eltern können sagen was sie wollen, die Erklärungen klingen plausibel, trotzdem wird ihnen das Kind weggenommen.

Innerhalb von vier Wochen muss es eine mündliche Anhörung vor dem Familiengericht geben. Leider führt dieser Termin in nur einer verschwindend geringen Anzahl der Fälle, zu einer Aufhebung der Inobhutnahme. Meistens gibt es noch Details die zuvor geklärt werden müssen. Diese sollen dann in einer Hauptverhandlung geklärt werden. Wir alle wissen wie lange es dauert bis diese dann angesetzt wird. Die Gerichte haben nicht die Kapazitäten um schnell zu agieren.

Es vergehen also Monate, manchmal auch mehr als ein Jahr bis es zu dieser Hauptverhandlung kommt. In dieser Zeit bauen, besonders kleine Kinder eine Bindung zu ihren Ersatzfamilien auf. Sie sehen ihren Platz in der Pflegefamilie als ihr Zuhause an.

Nicht selten wird auch in der Hauptverhandlung gegen die Eltern entschieden, und das Kind verbleibt auch weiterhin in Obhut.

Bis es vielleicht irgendwann zu einer Aufhebung der Inobhutnahme kommt, sind die Kinder so in ihre Ersatzfamilien eingebunden, daß dies der Grund sein kann, warum die Aufhebung der Maßnahme trotzdem nicht zum gewünschten Erfolg führt.

Mit dem Hinweis auf das Wohl des Kindes, darf das Jugendamt das Kind trotzdem behalten. Es schadet dem Kind es jetzt heraus zu nehmen und seinen eigentlichen Eltern zu übergeben. Die leiblichen Eltern stehen jetzt dumm da.

Bestehen sie auf die Herausgabe, kann ihnen das zum Nachteil ausgelegt werden, sie hätten das Wohl des Kindes nicht im Auge, sondern denken egoistisch nur an sich. Beugen sie sich der Ansicht des Jugendamtes, bekommen sie ihr Kind nie wieder.

Ich wollte es nie glauben, aber in Deutschland sind Kinder eine Ware. Je jünger sie sind, umso mehr lässt sich mit ihnen verdienen, zudem lassen sie sich besser vermitteln.

Ich werde hier in dieser Kategorie, alle Fakten und Fälle zusammen tragen. Anonymisiert auch die Meldungen betroffener Eltern die ihre Geschichte erzählen. So weiß ich von einer Familie die über sechs Jahre kämpft. Weiß von Anwaltskosten die mittlerweile im fünfstelligen Bereich liegen.

Ich werde aber auch berichten, mit welchen Mitteln erfolgreiche Eltern gekämpft und letztendlich auch gewonnen haben.

Eine Aussage kann ich aber schon heute in Stein meisseln

IHR MÜSST KÄMPFEN, JEDE MINUTE DIE EUER KIND IN OBHUT IST. ZEIGT IHR SCHWÄCHE, DANN HABT IHR VERLOREN.

5 thoughts on “Ich wollte es nie glauben, Kinderklau in Deutschland”

  1. Liebe Gabriele, ich FREUE mich so sehr für Euch!
    Ich wünsche Euch – den Eltern und der lieben Felicitaz – so von HERZEN alles Gute! Aber: Der Kampf darf nicht aufhören!
    Es gibt so viele entelterte Kinder – und entkinderte Eltern, die um sie – um ihre Familie, ihr Leben und ihr GLÜCK – KÄMPFEN!!!

  2. Wir kämpfen als Großeltern seit mehr als drei Jahren um den Kontakt zu unserer Enkelin. Wir haben das Kind FÜNF Jahre lang alleine erzogen, die Enkelin hat in unserem Haus gewohnt.

    Nach einer gemeinsamen Sylvesterfeier 2014/15 ist unsere Tochter ohne jede Information mit dem Kind verschwunden und hat uns ein totales Kontaktverbot erteilt. Die Verfahren vor Gericht wurden auf 2,5 Jahre ausgedehnt, ein Gutachten für uns wurde (obwohl vom Gericht bestellt) nicht akzeptiert, ein für uns positiv schreibender JuA-Mitarbeiter durch eine wahre „Hyäne“ ersetzt.

    Wir haben alle Verfahren verloren, BVerfG lehnt ebenfalls ab, Gutachterkosten von über 15.000 Euro müssen bezahlt werden, obwohl das Amtsgericht und das OLG Karlsruhe schreiben, daß das Gutachten nicht für die Entscheidung verwertet wurde.

    In unseren Augen hilft nur noch die Öffentlichkeit, denn die Gerichte und die Ämter lassen sogar unliebsame Akten verschwinden – in unserem Fall ein „Briefwechsel“ unserer Tochter mit dem Papa der Enkelin mit den Worten „Du dummer Nigger“ – „mein größter Erziehungserfolg ist, daß das Kind nicht mehr nach dir fragt und dich sogar auf Photos nicht mehr erkennt“.

    Monatliche Erpressungen mit Drohungen (Suizid gemeinsam mit der Enkelin) zur Erlangung von je 4.000 Euro wurden nicht zu Kenntnis genommen. Im Gegenteil: Als wir nicht mehr bezahlt haben, ist unsere Tochter ausgezogen und das Gericht sagt „wir hätten Streit“ – daraus resultiere ein „Loyalitätskonflikt“, der vom Gutachter NICHT bestätigt worden ist.

    Kosten gesamt bis jetzt: mehr als 50.000 Euro. Unsere Tochter erhält Verfahrenskostenhilfe, obwohl sie (wieder verheiratet) mehr als das vierfache der Oma (= pensionierte Lehrerin) verdient. Es wird nicht überprüft. Genau so wenig wie gelogene eidesstattliche Versicherungen und unwahre Behauptungen, welche alle falsifiziert werden können. Das Gericht lehnt aber jedwede Amtsermittlung statt.

    Wir selbst wohnen halbjährig in Brasilien – hier stehen die Rechte der Kinder auf Familie bis hin zu den Ur-Großeltern in der Verfassung.

    Beste Grüße – gerne teile ich Ihnen weitere Informationen mit
    Christina Tepen und Joachim Weber

    1. Guten Morgen, ich glaube der letzte Abschnitt ist der wichtigste und sagt schon aus warum ihr in allen Instanzen bisher verloren habt. Mit ein Grund warum ich selber nicht intensiv um das Sorgerecht bemühe. Die Möglichkeit das Kind könnte ins Ausland verschleppt werden muss auf jeden Fall verhindert werden, und da sind denen alle Mittel und Wege Recht. In Deutschland beruft sich jeder auf das Kindeswohl, doch wenn ich sage erklärt mir das Wort doch mal, definiert mir doch mal jemand was ist eigentlich Kindeswohl? Da habe ich bisher noch keine eindeutige Erklärung bekommen, denn es ist nur ein Wort welches alles rechtfertigt und jeder für sich so definieren kann, wie er es gerade braucht.

  3. Liebe Gabriele, so traurig das in deinem Fall ist, ich finde es gut, dass du die Fakten zusammenträgst. Das sind ja geradezu mafiose Vorgehensweisen, man darf so etwas nicht zulassen, es sei denn, einem Kind geht es wirklich schlecht in seiner Ursprungsfamilie. Aber in den überwiegenden Fällen scheint es wohl wirklich ums Geld zu gehen.
    Ich finde, wenn du genug Informationen zusammen hast, solltest du an die Presse, besser noch zum Fernsehen gehen. Welche Sendung dafür geeignet wäre, weiß ich im Moment nicht, in Österreich gibt es ja den Peter Resetarits, der über ungeklärte Streitfälle im allgemeinen berichtet, im dt TV müßte sich sicher auch eine geeignete Sendung finden lassen. Und gib nicht auf, auch wenn es manchmal schwer ist, ich glaube an dich, Ihr werdet das Kind zurückbekommen! Alles Liebe und viel Kraft!

    1. Liebe Brigitte, danke für deine aufbauenden Worte. Ich kann noch nicht viel sagen zu dem was im Hintergrund läuft. Aber soviel kann ich schon sagen, es wird Wellen schlagen.

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