Ich habe mich getraut – Erfahrungsbericht

Wie ihr alle sicherlich wisst bevorzuge ich ein möglichst Chemiefreies Leben. Auf Grund des sehr harten Wassers hier, kam ich allerdings mit meinen selbstgemachten Shampoo und Duschgel nicht mehr zurecht. Haut und Haare wirkten stumpf, die Haare kraftlos.

Schon oft habe ich davon gelesen, konnte mir aber nicht vorstellen das es funktioniert. Haare waschen mit Roggenmehl. Vor vier Wochen habe es gewagt. Ich habe mir Roggenvollkornmehl gekauft und los ging es.

Beim ersten Mal mischte ich ca. 150ml Wasser mit Roggenmehl in einem Glas, gut schütteln bis sich das Mehl mit dem Wasser verbunden hat. Ich ließ die Mischung zehn Minuten stehen, schüttelte noch einmal und ab ging es unter die Dusche. Haare gut anfeuchten und zuerst die Kopfhaut mit der Mischung massieren, anschließend auch in die Haare einkneten. Das Mehl sollte mindestens fünf Minuten Zeit zum einwirken haben. Da ich kurze Haare habe, reicht die Mischung zudem um meinen Körper ebenfalls mit Roggenmehl zu waschen. Kopf und Körper gut abspülen, fertig. Keine Spülung, keine Haarkur.

Kurze Standzeiten haben eine bessere Reinigungswirkung. Lässt man die Mischung hingegen ziehen, 1-2 Stunden steigt die Pflegewirkung. Bei stark Kalkhaltigen Wasser, empfiehlt es sich der Mischung einen Löffel Zitronensaft oder Essig beizugeben. Probleme mit Haarausfall? Einfach einen Teil des Wassers mit frisch aufgebrühtem Kaffee ersetzen.

Weitere hilfreiche Tipps findet ihr auch hier  

Probiert es doch einfach mal aus, ich würde mich freuen wenn ihr von Euren Erfahrungen berichtet. Vielleicht ist es Einbildung, aber ich habe das Gefühl das meine Haare weicher und kräftiger werden.

Auto anmelden in Ungarn

Guten Morgen, jó reggelt kivánok. Gestern wollten wir es wissen, einen Behördengang ohne Dolmetscher erledigen. Ob uns dies wohl gelingen würde?

Wir haben uns ein zweites Auto zugelegt um auch im Notfall mobil zu sein. Dieses Mal haben wir darauf geachtet auch wirklich alle notwendigen Unterlagen vom Verkäufer zu erhalten. Bei unserem ersten Wagen waren wir ja noch unerfahren und so fehlte uns das Echtheitszertifikat ( eredetiség vizsgálat).

Zuerst zur Versicherung, das klappte problemlos. Mit der Versicherungsbescheinigung dann zum Amt. Dort gerieten wir an einen Beamten der uns nicht verstehen wollte, und auch die Hilfe des Online Dolmetschers nicht verstand. Sein Kollege war da wesentlich entgegen kommender. Er griff zum Telefon und Achim telefonierte dann und erklärte unser Begehren. Dieser Beamte half uns dann die richtige Wartenummer zu ziehen und sagte uns das sein Kollegin und gleich aufrufen würde.

Nur weige Minuten mussten wir warten, dann wurde unsere Nummer aufgerufen. Sie prüfte unsere Unterlagen, und griff zum Telefon, reichte den Hörer an Achim weiter. Völlig entsetzt erfuhr er dann, das wir noch das Zertifikat bräuchten, dieses muss bei jedem Halterwechsel neu gemacht werden.

Frustiert packten wir unsere Papiere wieder ein, und fuhren zum Service. Entgegen unserer Erwartungen brauchten wir keinen Termin und nach kurzer Wartezeit hat der Prüfer Zeit für unser Gefährt.

Eine knappe Stunde später waren wir erneut auf der Behörde und jetzt war es kein Problem mehr das Gefährt zu zu lassen.

Noch kurz zu den Kosten, ein Auto anmelden in Ungarn ist mit wesentlich höheren Kosten verbunden als in Deutschland. Dafür sind die Folgekosten jedoch wesentlich günstiger.

Das Zertifikat ist abhängig von der Motorgröße, und beginnt bei 17000huf für einen Kleinwagen.

Die eigentliche Anmeldung waren dann noch mal 33600huf. Macht somit zusammen rund 160 Euro Kosten bei der Anmeldung.