Für Kinder nicht erlaubt? Das wird ja immer besser

Indometacin, Cefotaxim haben wir schon behandelt mit dem Ergebnis das beides nicht gerade geeignet ist um während der Schwangerschaft bzw. bei Säuglingen angewendet zu werden, und wenn dann nur wenn es keine Alternativen gibt. Doch um zu wissen ob es Alternativen gibt bräuchte ich auch eine Diagnose, die es zu dem Zeitpunkt aber nicht gab.

Ein weiteres Medikament welches ebenfalls rein prophylaktisch gegeben wurde heißt Gentamicin. Davon erhielt Felicitaz 1mal täglich 10mg. Jetzt sagt die Information aber über diesen Wirkstoff:

Zu den meisten Gentamicin-haltigen Medikamenten gibt es keine Studien mit Kindern. Daher sollte auf einen Einsatz des Wirkstoffes in dieser Altersgruppe verzichtet werden, sofern es der Hersteller nicht ausdrücklich erlaubt. Bitte halten Sie im Einzelfall Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Sollte nicht verwendet werden, muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Unter Wechselwirkungen finde ich zudem folgendes:

Wegen des erhöhten Nebenwirkungsrisikos sollten Patienten besonders sorgfältig überwacht werden, die gleichzeitig oder anschließend mit Substanzen behandelt werden, die schädlich für die Nieren oder das Gehör sind. Dazu gehören beispielsweise die Antibiotika Amphotericin BColistinVancomycin, Streptomycin, Viomycin, andere Aminoglykosid-Antibiotika und einige Cephalosporine, das Zytostatikum CisplatinCiclosporin (gegen Organabstoßungen) und Schleifendiuretika wie Etacrynsäure und Furosemid. Cisplatin kann noch drei bis vier Wochen die Nierenschädlichkeit von Gentamicin verstärken.

Das viel zu hoch dosierte Cefotaxim ist schädlich für Nieren und Gehör. Gentamicin sollte bei Kindern nicht eingesetzt werden, und beide Medikamente zusammen haben zudem noch Wechselwirkungen? Denen sollte man die Zulassung entziehen. War unsere Felicitaz Versuchskaninchen? Oder bin ich wirklich die ganze Zeit in einem schlechten Albtraum gefangen?

Quelle der Informationen

https://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Gentamicin/wechselwirkungen-medikament-10.html

Cefotaxim, zu hoch dosiert?

Gleich nach ihrer Einlieferung wurde Felicitaz mit Antibiotika behandelt, obwohl es noch gar keine Diagnose gab. Doch rein prophylaktisch pumpte man diverse Antibiotika in den kleinen Körper. Wer schon mal Antibiotika nehmen musste, kennt ganz sicher auch die Nebenwirkungen. Wieviel schlimmer müssen sich diese dann bei einem drei Wochen alte Säugling auswirken, wenn dieser kleine Körper direkt vier verschiedene Antibiotika verarbeiten muss? In diesem Artikel informiere ich euch über eins von vieren.

Dosierung: Cefotaxim 180mg 3 mal täglich Intravenös

Cefotaxim wird gegen schwere Infektionen eingesetzt, wenn diese durch Erreger verursacht sind, gegen die Cefotaxim wirksam ist. Die Infektionen können beinahe alle Körperteile betreffen.

Aha, deshalb setzt man es also rein prophylaktisch ohne vorhergehende Diagnose ein?

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Zellwandaufbau behindern
  • Schwachstellen der Zellwand erzeugen
  • Bakterien abtöten 

Klingt doch völlig ungefährlich, ich bin zwar Laie, aber Schwachstellen in der Zellwand erzeugen, bei einem Säugling? Dessen Körper und Immunsystem noch im Aufbau ist?

Unter den Gegenanzeigen findet sich dann folgender Abschnitt:

Schon Früh- und Neugeborene können mit Cefotaxim behandelt werden. Die Dosierung sollte sich jedoch auf 50 Milligramm Cefotaxim pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag beschränken, da die Nierenfunktion noch nicht voll ausgereift ist. Auch ältere Kinder werden mit Dosierungen behandelt, die sich nach dem Körpergewicht richten.

50 Miligramm pro kg Körpergewicht, macht bei einen Säugling, wenn ich noch richtig rechnen kann, mit 3000g = 150mg Cefotaxim als Tagesdosis!!!! Felicitaz hat jedoch 3x täglich 180mg erhalten = 540mg Tagesdosis!!! Mehr als die dreifache Dosis die sie eigentlich bekommen dürfte

Unter den Nebenwirkungen findet man dann das nächste was mich aufhorchen lässt:

 

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Fehlen von Granulozyten, schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (mit Gesichsschwellung, Bronchialkrämpfen, Schock), schwere Darmentzündung (pseudomembranöse Enterocolitis), Leberentzündung, Gelbsucht, schwere Hautreaktionen bei hohen Dosen und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion: 
Krampfanfälle, Erregungszustände, Muskelkrämpfe.

Felicitaz Nieren waren schon direkt nach der Geburt auffällig. Somit ist es auch nicht verwunderlich das sie nach der Injektion von Cefotaxim Krämpfe bekam. Diese Krämpfe nahm man aber zum Anlass, ein Schütteltrauma zu vermuten.

Im Falle von auftretenden Krampfanfällen wird der Arzt die Behandlung mit Cefotaxim nach Abwägung von Nutzen und Risiko gegebenenfalls beenden.

Auch hier wurde anders reagiert, Cefotaxim wurde weiter verabreicht und noch zusätzlich Luminal verabreicht.

Somit haben wir jetzt schon zwei Medikamente gefunden die sich nicht positiv auf Felicitaz ausgewirkt haben. Indometacin und Cefotaxim. Die weiteren Medikamente werde ich auch noch recherchieren. Doch für mich wird das Bild immer klarer, hier liegen grobe Fehler seitens der Klinik vor, und diese sollen jetzt auf die Eltern und Felicitaz abgewälzt werden, denn die drei zahlen die teure Rechnung, indem sie voneinander getrennt sind, falschen Anschuldigen ausgesetzt sind und einen Kampf kämpfen müssen, den niemand kämpfen sollte.

Quelle der Informationen: https://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Cefotaxim/nebenwirkungen-medikament-10.html