Mittlerweile zwingend nötig

Erst gestern habe ich wieder eine Email erhalten. Darin ging es um Kinder, Babys die ihren Eltern Weg genommen wurden. Teilweise wenige Stunden nach der Geburt.
Nicht weil sie im Vorfeld bei einem anderen Kind versagt hätten, nein meistens ist es das erste Kind. Die Gründe sind vielfältig, der beliebteste Grund ist allerdings eine psychische Erkrankung. Aber auch zu kleine Wohnung, keine Arbeit sind Gründe die Neugeborenen fremd unter zu bringen.
Doch kann sich schützen. Ein Elterntestament bietet Schutz vor einem übermächtigen Jugendamt. Dieses Testament sollte am besten schon vor der Geburt aufgesetzt werden. Spätestens aber unmittelbar nach der Geburt. Neben den persönlichen Daten der Eltern und des Kindes, können auf diese Weise Personen benannt werden denen man vertraut.
Kommt man in eine Situation in der man nicht selbst für sein Kind sorgen kann, sei es durch Krankheit, Unfall oder Tod tritt dieses Testament in Kraft. Und auch bei drohendem Sorgerechtsentzug ist es bindend. Das Elterntestament sollte von einem Notar beglaubigt werden.
Jeder der als Vormund benannt wird muss ein ORIGINAL Testament erhalten, desweiteren sollte es beim Familiengericht hinterlegt werden.

Das ist unzumutbar

Am 29. März wurde Felicitaz erneut vom Jugendamt verschleppt. Lange Stunden wussten wir nicht wo sie hingebracht wurde. Dann die Nachricht sie befände sich Nahe Wesel. Am nächsten Tag dann die Nachricht Besuchskontakte finden in Kleve statt, wie gehabt zweimal die Woche eine Stunde.

Die Richterin am Familiengericht konnte dem Eilantrag leider nicht stattgeben, da der Fall mittlerweile beim OLG liegt und sie nicht über deren Kopf entscheiden darf. Der Termin beim OLG ist auf Mitte des Monats terminiert.

Gestern sind meine Kinder nach Kleve gefahren, sie wollten die Strecke kennen lernen, wissen wo genau die Adresse ist zu der sie jetzt immer hin müssen.

Mitgebracht haben sie unter anderem, bei halbwegs freier Fahrt sind sie über zwei Stunden hingefahren. Die Termine sind um elf Uhr, heißt wenn sie los müssen ist  Berufsverkehr, also mindestens um sieben schon fahren. Denn sind sie nicht pünktlich, wird das gegen sie verwendet. Dann sind sie unzuverlässig und man kann ihnen die Umgangskontakte verweigern.

Dieses Wissen wiegt um so schwerer, da bekannt ist das ausgerechnet dieses Jugendamt, welches jetzt zuständig ist, gerne die Umgänge boykottiert. Auch wegen anderer Dinge ist es massiv in der Kritik.

Mitgebracht haben sie aber auch ein Foto, welches zeigt in welch liebevoller und gemütlicher Atmosphäre die Umgänge jetzt stattfinden. Ein Gelände irgendwo in einem Industriegebiet. Beim ersten Blick dachte ich das sei ein Containerdorf, erst dann habe ich den Eingang hinten gesehen.

Jetzt heißt es wieder Anträge stellen, und hoffen das diese durch gehen