Jetzt doch kein Schütteltrauma?

So langsam verstehe ich immer weiger was passiert ist. Endlich halten wir die Befunde des MRT in Händen.
Das erste MRT, worauf sich auch die Diagnose Schütteltrauma bezog, wurde am 18.12.2017 erstellt. Im Befund ist die Rede von einem schmalen subduralen Hämatom

 

 

 

 

 

 

 

Kein Nachweis einer Raumforderung, schon hier wird die Diagnose sehr fragwürdig, ein Kind, ganz besonders ein so kleines Kind, zeigt nach einer derartigen Misshandlung auf jeden Fall Verletzungen MIT Raumforderung.

Am 02.01.2018 wurde das MRT wiederholt, jetzt sieht der Befund ganz anders aus, das Hämatom hat sich zurück gebildet, was absolut unmöglich ist wenn ein Kind dermaßen geschüttelt wurde das es Hirnblutungen davon getragen hat.

Auch ist es unmöglich das Alter des Hämatoms zu bestimmen, so das auch ein Geburtstrauma nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

 

Natürlich fragen wir uns jetzt, auf welcher rechtlichen Grundlage die Inobhutnahme, oder soll ich jetzt wirklich das Wort Kinderraub nutzen, durchgeführt wurde? Mit welcher Berechtigung wird Felicitaz noch immer ihren Eltern vorenthalten?

Weinend schauen wir in dein leeres Bettchen, haben nur noch einen Wunsch, komm zurück zu uns.

Indometacin und Auffälligkeiten nach der Geburt. Ein Zusammenhang?

Da ein Schütteltrauma definitiv verneint werden muss, muss es andere Ursachen geben die dazu geführt haben das es zu dieser Diagnose kommen konnte. In Bezug auf meine Enkelin sind da auch einige Medikamente im Spiel. Es beginnt schon vor der Geburt.
Mitte September, also im letzten Drittel der Schwangerschaft, sucht die Kindsmutter die Klinik auf. Sie hat Schmerzen und einen Druck nach unten. Der Ultraschall zeigt das sie unter einer Zervixinsuffizienz leidet. Also eine Schwäche der Gebärmutter. Die Zervixinsuffizienz ist häufig der Grund warum es zu einer Frühgeburt kommt.
Ihr wird strenge Bettruhe verordnet, und um die leichte Wehentätigkeit zu dämmen bekommt sie Indometacin 50mg alle drei bis vier Stunden über einen Zeitraum von 48 Stunden. 

Meine Recherchen haben ergeben, das es sich dabei um ein Schmerzmittel der Gruppe der Analgetika (Rheumamittel) handelt. Er wird hauptsächlich zur Therapie rheumatischer Erkrankungen eingesetzt, aber auch bei Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen anderer Ursache.

Indometacin ist meiner Meinung nach in diesem Fall ein völlig ungeeignetes Medikament gewesen.

Unter Wirkungsweisen  finde ich folgenden Hinweis, Prostaglandine stimulieren Entzündungsreaktionen, rufen eine Gewebeschwellung hervor, steigern lokal die Durchblutung, verstärken Schmerzreize, regen die Gebärmuttermuskulatur zur Kontraktion an (Wehenförderung). Indometacin hemmt das Hormon Prostaglandine, und somit auch die Wehentätigkeit

Warum ich trotzdem davon ausgehe das es nicht das richtige Medikament gewesen sei? Das erfährt man wenn man die Beschreibung weiter liest.

Indometacin kann die Wehentätigkeit im dritten Schwangerschaftsdrittel beeinflussen und eine schädliche Wirkung auf das ungeborene Kind haben. Daher sollte es während der gesamten Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Weiter heißt es, der Wirkstoff geht in die Muttermilch über, deshalb sollte vor der Einnahme abgestillt werden, und auch für Kinder und Jugendliche ist er nicht geeignet.

Besteht ein Zusammenhang zwischen der Wahl dieses Wirkstoffes und den Auffälligkeiten die direkt nach der Geburt aufgetreten sind? Die Blutwerte von Mutter und Kind waren in vielen Teilen auffällig. Auch dokumentierte eine Schwester rund zehn Stunden nach der Geburt, Kind überstreckt sich, Kind beißt, Kiefersperre (Logopädie informiert), Kind rollt Zunge nach oben, hat Schwierigkeiten beim trinken. Zudem gab es Auffälligkeiten an der Niere. Trotzdem wurden Mutter und Kind am 27.11. also drei Tage nach der Geburt bei Wohlbefinden entlassen.

Und zu guter letzt, so sieht ein Säugling aus der sich überstreckt. Meine Schwiegertochter sprach bei der U2 die Oberärztin darauf an, doch diese beruhigte sie. Sie solle sich keine Sorgen machen, es sei völlig normal, das Kind habe wohl so im Mutterleib gelegen und es gibt sich nach ein paar Tagen/Wochen von ganz alleine. Ich hätte es wohl auch geglaubt, beim ersten Kind wenn mir die Oberärztin dies sagt.

In den folgenden Artikeln, berichte ich über weitere Medikamente und ihre Wirkung auf Neugeborene.

Quelle: https://www.netdoktor.de/medikamente/indometacin/