Winterschlaf

Guten Morgen, jó reggelt, bin mal eben aus dem Winterschlaf erwacht und dachte ich habe euch schon lange nichts mehr erzählt. Bevor ich mich wieder in meine Höhle verkrieche, wollte ich dies doch noch schnell erledigen.

Es ist ja jetzt schon unser zweiter Winter hier, dieser jetzt ist kälter, winterlicher als im vergangenen Jahr. Schon im Dezember gab es den ersten Schnee, und er blieb bis vor zwei, drei Tagen. Im letzten Jahr gab es im Februar mal eine Woche Schnee und das war es. Was normal für unsere Region ist kann ich somit noch nicht sagen, da werden wohl noch einige Winter folgen müssen.

Im Herbst habe ich euch ja über die endlose Geschichte unserer Heizung erzählt, naja wohl eher gejammert 🙂 Aber jetzt ist alles gut, sie heizt ordentlich und es gab noch keinen Ausfall der Anlage. Im März wird abgelesen und dann wird sich zeigen was uns ein warmes Haus an Heizkosten kostet. Auch dies werdet ihr hier erfahren. Aber es ist schon schön, morgens aufzustehen und das Haus hat eine angenehme Temperatur. Im letzten Jahr habe ich oft geflucht, wenn ich erst den Ofen reinigen und anfeuern musste. 🙂 Denn nur selten brannte er am Morgen noch, es sei denn einer von uns musste Nachts mal aufs Örtchen 🙂

Was gibt es noch neues bei uns? Ihr kennt die Geschichte, eigentlich wollten wir gar keinen Hund. Und was haben wir diese Woche gemacht? Wir sind nach Karmacs gefahren. Dort betreibt die Tierhilfe für Ungarn ein Tierheim. Rund 60 Hunde, aller Altersklassen, warten dort auf ein Zuhause. Die Ausläufe und die Tiere wirken alle sehr gepflegt. Auch kennen sie alle ihre Tiere sehr gut. Wissen welcher Hund als Einzelhund vermittelt werden muss, welcher sich über Gesellschaft freut usw. Im Netz auf deren Seite hatten wir Marco gesehen, laut Beschreibung passte er sehr gut zu unserer Zicke. Marco kam mit rund acht Monaten nach Karmacs ins Heim. Im Mai wird er drei Jahre. Somit kennt er noch nicht so viel von der Welt. Hund kann man ihn auch nicht nennen, eher Bär. Ein dichtes zotteliges Fell, große Tatzen und am liebsten ganzen Tag knuddeln. Heute regnet es hier, und das geht gar nicht. Ihhh Wasser von oben, nur schnell wieder rein, aufs warme Plätzchen. 🙂

Unsere Hühner halten immer noch Winterpause, noch immer gibt es keine Eier, aber sie fressen uns die Haare vom Kopf. Da müssen sie ab dem Frühjahr reichlich Eier legen, damit sie ihr Futter wieder abarbeiten. 🙂

Diese Woche gibt es im Netz wieder Diskussionen, die Welt hatte wohl mal wieder einen Artikel veröffentlicht mit der Schlagzeile – Billiger ungarischer Luxus, für deutsche Rentner. Natürlich sorgte dieser Artikel wieder einmal für reichlich Zündstoff unter den diversen Gruppenbenutzern. Mich stört allein schon das Wort billig. Ich setze billig immer mit minderwertig gleich. Und minderwertig finde ich hier eher nichts. Was mich auf jeden Fall begeistert, die Qualität der ungarischen Textilien. Auch nach dem xten Mal waschen und trocknen bleiben sie in Form. Wenn wir unterwegs mal in Möbelgeschäfte gehen, dann begeistert uns die Qualität und Verarbeitung der angebotenen Möbel. Oder der Service der Geschäfte. Kunde ist hier immer noch König, und das obwohl die Verkäufer einen harten und nicht wirklich gut bezahlten Job haben.

Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst hat einen wesentlich besseren Geschmack, Fleisch schmilzt beim zubereiten nicht auf die Hälfte zusammen. Also auch hier nichts mit „billig“ sondern qualitativ hochwertige Ware.

Die Nebenkosten sind wesentlich günstiger als in Deutschland, egal ob wir jetzt von Strom, Wasser, Müll reden, oder von Versicherungen. Ebenso Autosteuer und Versicherung, kostet einen Bruchteil der deutschen Beträge. Dienstleistungen wie Friseur, Massagen, Fußpflege, Stundenlöhne liegen weit unter dem deutschen Niveau. Selbst ein Besuch beim Arzt gegen Cash ruiniert einen nicht wirklich.

Wer sich entscheidet nach Ungarn zu ziehen, wird auf jeden Fall mehr für sein Geld bekommen. Ich setze natürlich voraus das man in ein anderes Land zieht und nicht erwartet dort deutsche Produkte ( Importware) billiger zu bekommen als daheim. Kauft man in ungarischen Läden, ungarische Produkte bekommt man hochwertige Ware zu bezahlbaren Preisen. Alles andere ist Luxus, den auch wir uns hin und wieder mal gönnen, aber wirklich brauchen tut man dies eher nicht.

Für uns bedeutet unser Leben wirklich Luxus. Ruhig, entspannt, friedlich. Nette Nachbarn, mittlerweile auch einige nette Bekanntschaften und auch ein paar gute Freunde. Was braucht man mehr für ein erfülltes glückliches Leben?

Ein Jahr Ungarn

Ein Jahr Ungarn

Ich habe euch ja noch ein paar Geschichten versprochen. Heute erzähle ich euch eine weitere.

Autofahren in Ungarn kann ein Abenteuer sein.

Wir können jeden nur raten haltet euch an die Verkehrsregeln. Bei Geschwindigkeitsübertretungen und Alkohol am Steuer kennen die Ungarn keinen Spaß. Hier gilt 0,0 Promille! Beim Kauf der Vignette solltet ihr penibel darauf achten dass ihr euer Kennzeichen korrekt angegeben und die richtige Kategorie gewählt habt. Wir haben mit Tollcollect gute Erfahrungen gemacht.

Die Straßen sind sehr verschieden, während Schnellstraßen und Autobahnen gut zu befahren sind, kann es auf den restlichen Strecken schon mal eine Herausforderung für die Stoßdämpfer sein.

Wobei man natürlich viel mehr sieht wenn man abseits der Hauptstraßen fährt. So verzichten wir häufig auf die schnellste Verbindung und fahren durch die Dörfer.

So auch an einem Samstag. Wir führen von Fonyod in Richtung Kaposvár, mit dem Gedanken unterwegs irgendwo anzuhalten und etwas essen zu gehen. Die Saison war allerdings schon vorbei, und viele Restaurants sind aus diesem Grund geschlossen. So fuhren wir bis kurz vor Kaposvár, ein kleiner Ort, Vardá. Dort fanden wir ein Lokal welches ganzjährig geöffnet hat. Wir besuchen es heute noch gerne und oft.

Nach einem leckeren Essen, überlegten wir ob wir jetzt bis Kaposvár durch fahren und von dort Heim. Oder aber ein kleines Stück zurück und dann direkt rüber in unsere Richtung.

Wir entschieden uns den direkten Weg zu nehmen. Folgten der Ausschilderung. Nach einigen Kilometern kam ein Warnschild, unbefestigte Straße. Wir überlegten kurz, aber da es ja eine offizielle Verbindungsstraße war, fuhren wir weiter. Und bekamen eine erste Lektion in ungarischer Schilderkunde.

Unbefestigt heißt auch unbefestigt. Plötzlich waren wir auf einem Feldweg, den sicher zuvor schon einige Traktoren befahren hatten. Zum Glück hatte es lange nicht geregnet, sonst wären wir sicherlich in Schwierigkeiten gekommen. So aber schafften wir die Herausforderung und kamen unbeschadet im nächsten Dorf an. Was passiert wäre, wenn uns jemand entgegen gekommen wäre, mag ich mir gar nicht vorstellen.

Heute wissen wir dass es solche “Straßen” häufiger gibt. Von daher sollte man sich sicher sein ein geeignetes Auto zu besitzen, ansonsten ist wenden, und einen Umweg in Kauf nehmen, die bessere Option. Vor allem wenn es kurz zuvor geregnet hat.

Aber im Großen und ganzen macht Autofahren Spaß. Weniger Autos, weniger Ampeln, weniger Stopp and Go. Von daher allzeit gute Fahrt.

 

Egy év magyarország

Megigértem neked még néhány történetet. Ma elmondok neked egy újat.

Egy autó vezetése magyarorzszágon kaland lehet. Csak tanácsat adhatunk mindenkinek, tartsuk be a közlekedési szabályokat. Amikor a gyorshajtás és az alkoholfogyasztás nem ismeri a magyarságot. Itt van a 0,0 ezer limit.

A matrica megvásárlásakor ugyelni kellarra, hogy helyesen adják meg a rendszámtábláját és kiválasztják a megfelelö kategóriat. Jó tapasztalatokkal rendelkeztünk út dijjal.

Az utak nagyon különbözöek. Mig a gyorsutak és az autópályák könnyen navigálhatók, kihivás lehet a lengés csillapitök számára a megmaradt pál yákon. Természetesen sokkal többet látsz amikor elhagyod a föutcákat. Igy gyakran a leggyorsabb kapscolattartás nélkül és a falvakban vezetünk. Igy is szombaton. Fonyódról kaposvárra vezetünk, arra gondolva, hogy valahol megállunk és eszünk valamit az út mentem. Azonban a szezon vége, és sok etterem zárva van ezért. Köszvetlenül Kaposvár elött érkeztünk a kis falu, várda. Ott találtunk egy helyet amely egész évben nyitva volt. Ma is szeretnénk ma és gyakran látogatni.

Ein bronzenes Denkmal von Gera Katalin (2010) in der Ady Endre utca erinnert an eine Begegnung zwischen József Rippl-Rónai und dem berühmten Dichter Ady Endre

Egy izletes étkezés után megviszgáltuk, hogy ksposvártol és otthonvól átjutunk? Vagy egy kicsit vissza, majd közvetlenül a mi iranyunkba. Úgy döntöttünk, hogy a közvetlen útvonalon. Követle a leirást. Néhány kilométert követöen figyelmeztetö jeléssé vált, óvatos, nem burkolt úton. Röviden gondolva de mivel hivatalos kapcsolat volt, tovább haladtunk. És elsö leckét kapott a magyar jelzötáblában. Nem talpas, nem talpas is!

Hirtelen egy földalatti úton álltunk, amelyet bizonyos traktorok már biztosan áthaladtak. Szerencsére nem sokáig esett, különben biztosan bajba jutottunk. Ezért tettük a kihivást és a következö faluban sértetlenül érkeztünk. Mi történne, ha valaki találkozott volna velem, nem szeretem elképzelni.

Ma már tudjuk, hogy ezek az útak gyakoribbbak. Ezért biztosan lehet benne, hogy rendelkezik egy megfelelö autóval. Ellenkezö esetben forduljon meg, és Kössen meg a jobb lehet öseget. Különösen ha nemrég esett az esö.

Man findet auch immer wieder, viel Liebe zum Detail

De az egész a vezetést szórakoztatja. Kevésbé autók, kevésbé közlekedesi lámpák, kevésbé leállnak és mennek.

Ezért mindig jó lovagolni!