So langsam wird es ernst

Noch 30 Tage, dann muss der Umzug vollzogen sein. Aber wie es aussieht sind wir gut unterwegs und sollten dies ohne größeren Stress schaffen.

Der Hausflohmarkt war dann eher enttäuschend. Nicht nur das wesentlich weniger Interessenten kamen als erwartet, die wenigen die kamen hätten am liebsten alles geschenkt bekommen. Jetzt haben wir uns einen Trödler gesucht der hoffentlich wie versprochen am Sonntag kommt und für einen Fixpreis alle Kisten mit nimmt.

Dann bleiben nur noch ein paar Möbel die an den Mann, die Frau gebracht werden müssen. Unsere dunkelgrüne Ledercouch auf Rattangestell, bestehend aus 3er, 2er und einem Sessel, einem Couchtisch. Sowie eine Schrankwand in Schwedenrot lasiert, 3 Schreibtischstühle und zwei kleine halbhohe „Büroschränke“ Ich hoffe das sich auch da jemand findet, der die Sachen haben möchte. Nachher erst einmal Bilder von den Sachen machen und dann online setzen.

Das Wochenende dann wieder dazu nutzen, weitere Sachen ins Womo zu räumen, oder in die Kisten die zu unserem Sohn in den Keller sollen. Gemütlich sieht es hier wirklich nicht mehr aus 🙂 Aber die 30 Tage werden auch schnell vergehen, so das uns die Ungemütlichkeit nicht mehr wirklich stören wird, und wenn doch machen wir ein paar Stunden Probewohnen im Mobil unten auf dem Parkplatz 🙂

Seit rund sechs Wochen habe ich jetzt das elektronische Postfach getestet, und ich bin begeistert. Ich muss niemanden belästigen mit meiner Post, bekomme für jeden Posteingang eine Email. Dann kann ich entscheiden was damit geschehen soll, vernichten, scannen oder an eine Adresse weiterleiten. Ich hatte schon die Möglichkeit alles zu testen und es gab noch keinerlei Probleme. So das ich jetzt auch den Nachsendeantrag für meinem Schatz in Auftrag geben kann, und wir somit postalisch immer erreichbar sind und dennoch niemanden benötigen der unsere Post abholt und kontrolliert. Eine tolle Sache.

Achja, unser Wohnmobil ist aus der Werkstatt zurück, es bekommt seinen Strom jetzt aus einer brandneuen Lichtmaschine. Damit sollten die Startschwierigkeiten jetzt auch behoben sein.

So, dann mal weiter Häufchen machen, eins zum mitnehmen und eins zum in die Kisten packen 🙂 Aber viel ist es nicht, was noch eingelagert wird, eigentlich nur eine Engel – und Buddhasammlung an denen unser Herz hängt, Ein paar Werkzeuge und das war es dann auch schon fast. Dieses Mal war wirklich radikales minimieren angesagt. Hat mich gewundert das Joachim dies auch durchgehalten hat, denn eigentlich ist er ein Sammler. 😉

Euch allen die ihr euch da draußen herumtreibt ein schönes, sonniges und entspanntes Wochenende

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Wohin mit dem neuen Haustier?

Was die Natur anbelangt haben wir jetzt dreieinhalb Jahre im Paradies gewohnt. Unsere Tage wurden immer wieder von tierischen Besuchern unterbrochen. Vogelarten von denen ich zuvor nur den Namen kannte besuchten unser Vogelhaus. Mäuse in der Wildwiese, der Maulwurf der fleißig das Erdreich umgegraben hat, gehörte ebenso zu unserem Leben wie Rehe und Wildschweine im angrenzenden Wald. Bald dürften auch die Eidechsen wieder aus ihrem Winterquartier auftauchen.

Doch seit ein paar Tagen haben wir einen neuen Gast. Er lässt sich auch nicht mehr von uns stören wenn wir an ihm vorbei gehen. Er bleibt ruhig im Gras liegen. Knabbert an der Wiese, die jetzt langsam wieder zu leben beginnt.

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So bunt wird sie bald wieder sein, und dann finde ich unseren Gast sicher nicht mehr so einfach 🙂

Aber kann ich unseren Gast einfach so alleine lassen? Der Arme wird sich doch bestimmt einsam fühlen 🙂 Oder hier zieht wieder jemand ein, der einen Vierbeiner mit bringt der denkt dies wäre ein Sonntagsbraten? Wohin also mit dem neuen Haustier? 🙂

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Vielleicht hat jemand von euch eine Idee was ich mit dem kleinen Kerl machen soll 🙂 Joachim hält mich sowieso für verrückt was meine Tierliebe angeht. Muss ich einfach noch erzählen.

Vor Jahren als wir noch ganz seriös in einem Steinhaus lebten, bekamen wir auch regelmäßig Besuch. Die Kellertüre war nicht ganz dicht. Und so hatten die Mäuschen leichtes Spiel bei uns mal nach dem Rechten zu sehen 🙂 Eine war so frech, das sie unter Joachims Schreibtisch sitzen blieb als er dort am PC saß. Sie schaute ihn an, als wenn sie sagen wollte „Na großer, was willst du denn“ 🙂 Wäre es nach Joachim gegangen hätten wir eine Mausefalle aufgestellt und das niedliche Untier damit umgebracht. Doch ich legte sofort mein Veto ein. Das sie aus dem Haus musste war klar, aber nur mit Lebendfalle. Gesagt und eingekauft. Von wegen mit Speck fängt man Mäuse, da gibt es etwas viel besseres.

Nicht nur wir können der süßen Versuchung nicht widerstehen, auch Mäuse mögen Nutellabrote 🙂 Joachim zieht mich noch heute damit auf, das Stückchen Brot sei größer gewesen als die Maus 🙂 Als die Kleine am nächsten Morgen in der Falle saß, habe ich sie genommen und rund 50m vom Haus entfernt wieder frei gelassen. Sie war schneller weg als ich gucken konnte.

Aber noch schneller war sie wieder da, ihr hatte mein Brot wohl zu gut geschmeckt. 🙂 Es dauerte nicht lange und ich sah sie wieder durch die Wohnung huschen. 🙂 Falle wieder aufgestellt, Nutellabrot geschmiert, Kellertüre endlich abgedichtet und das Mäuschen wieder ausgesetzt. 🙂 Hoffe ich werde jetzt nicht angezeigt, weil ich ein Tier ausgesetzt habe 🙂

Jetzt bin ich aber völlig vom Thema abgekommen, was mache ich mit unserem Haustier? 🙂