Noch tiefer geht es bald wirklich nicht mehr :-(

Einige von euch kennen die Geschichte, für alle anderen kurz der Sachverhalt bevor ich zur Gegenwart komme.

Vorgeschichte:

Im Juni 2015 sind Joachim und ich in ein Wohnmobil gezogen, wir erfüllten uns damit einen schon länger geträumten Traum. Wir bereisten die Nord – und Ostsee, erforschten die Mecklenburger Seenplatte. Brandenburg, Thüringen, Westerwald, Ahr und dann wieder nach Niedersachsen.

Eine wahnsinnig intensive Zeit. Wir haben sehr viel gesehen und erlebt. Vor allem durften wir erkennen, wie wenig ein Mensch eigentlich benötigt und trotzdem zufrieden leben kann.

In Niedersachsen wollten wir eigentlich nur einen Zwischenstopp einlegen. Doch man sollte nicht planen. Ich war in der Rentenprüfung und der Rententräger ließ sich Zeit ohne Ende. Zwei Monate bevor die Rente auslief, fiel denen doch tatsächlich auf, das sie mich noch zum Gutachter schicken könnten 🙁 Damit war klar, die Verlängerung würde nicht reibungslos vonstatten gehen, und durch den anstehenden Gutachtertermin konnten wir auch nicht weiter ziehen, da wir diesen erstmal abwarten wollten. 🙁

Zwei Wochen vor Weihnachten, wie angeflogen, ich konnte mit meinem rechten Bein nicht mehr auftreten, beim Versuch habe ich vor Schmerzen geschrien. Der Orthopäde stellte fest, das sich ein Knochensplitter in das Gelenk gesetzt hatte und dies operativ behoben werden musste. Bingo, das hatte ich mir gewünscht 🙁

Zum Glück standen wir ja fast bei Sohn und Schwiegertochter vor der Haustüre, die mich für die Zeit aufgenommen haben. Im Wohnmobil wäre ich gefangen gewesen, die drei Stufen hätte ich nicht geschafft.

Natürlich habe ich auch über diese Zeit im Netz berichtet, ebenso wie ich auch über das warten auf den Rentenbescheid erzählt habe. Immerhin bekam ich über drei Monate kein Geld, und somit fehlte uns das halbe Monatseinkommen.

Das bekam in der Eifel eine Person mit, die mich durch meine Onlinepräsenz und TV Auftritte kannte. Real haben wir uns nie kennen gelernt. Sie bot mir/uns ihr Haus an. Sie selber war mit ihrem Lebensgefährten zusammen gezogen und das Haus stand leer. Die Konditionen waren auch zuerst mal mehr als verlockend. Das Haus war zwar nicht renoviert, mit alten Möbeln eingerichtet, aber das konnten wir ja Zimmer für Zimmer ändern. Am 20. Mai 2016 sind wir dann in die Eifel gezogen, die Jugend kam einen Monat später hinterher. Gemeinsam wollten wir das Haus renovieren  und zu einem echten Zuhause machen. 🙂 Das dies ein Abenteuer und eine Zeitreise werden würde, haben wir allerdings nicht erwartet. Doch dies alles zu erzählen würde den Text verdoppeln und wäre vermutlich zum jetzigen Zeitpunkt kontraproduktiv.

So viel zur Vorgeschichte.

Gegenwart: 

Nachdem uns die Kinder „gebeichtet“ haben das sie wieder ausziehen werden, haben natürlich auch wir überlegt. Das Haus ist für uns alleine viel zu groß. Noch kann ich zwar die steile, schmale Treppe nach oben gehen, doch es ist eine Frage der Zeit wann meine Knie mir dies erschweren oder unmöglich machen. Das Haus verfügt über keine Heizungsanlage, sondern wird komplett über einen Pelletofen geheizt, das waren in den kalten Monaten auch 200-250€ die wir uns aber mit der Jugend geteilt hatten, im nächsten Winter würden die Kosten zwar bleiben, aber ungenutzter Wohnraum müsste geheizt werden. Zusätzlich mit den ganzen anderen Nebenkosten wäre somit eine Rente schon komplett aufgebraucht. Wir haben beschlossen das auch wir hier nicht bleiben möchten. Das wir uns nach etwas anderem umsehen wollen. Dies haben wir am Wochenende der Eigentümerin mitgeteilt. 🙁

Gestern, ich war unterwegs, stand plötzlich und unangekündigt ihr Sohn vor der Türe, wollte das Haus besichtigen und Bilder machen. Joachim hat ihm das verweigert und einen Termin für kommende Woche ausgemacht.

Ergebnis, heute teilt sie mir mit das sie die Sache ihrer Anwältin übergeben hat, und Joachim nicht mehr die Miete bringen darf, er hätte bei ihr Hausverbot.

Somit haben wir jetzt einen Rechtsstreit vor uns. Etwas was ich absolut nicht gebrauchen kann. Ich bin fast nur noch am heulen, und mein Magen spielt auch verrückt. Morgen früh habe ich Termin beim Arzt, ich brauche Hilfe sonst klappe ich zusammen.

Ich hoffe nur, das wir an einen guten Anwalt geraten der auch seinen Job macht. Ansonsten verlieren alles, und wissen nicht wovon wir nochmal einen Neuanfang starten sollen 🙁

Der Zeitpunkt für solche Auseinandersetzungen, könnte auch nicht besser gewählt sein. Letzten Monat  habe ich den Antrag auf Verlängerung an den Rententräger geschickt, der Antrag auf Pflegegrad ist ebenfalls seit Januar in der Schwebe, da der MDK so überlastet ist, das es bisher auch noch keinen Termin zur Begutachtung gibt. Da solche Sachen für mich sowieso schon Horror pur sind. kann ich keine weitere Baustelle gebrauchen.

Ich fühle mich einfach nur noch kraftlos, mutlos ausgebrannt.

Milben, kleine Verletzungen und Co.

Als ich meine Hündin im Februar 2016 abholte, war sie 14 Monate jung und hatte in ihrem jungen Leben schon einiges unerfreuliches erlebt. 

Abgeholt haben wir sie bei einer selbsternannten Tierschützerin, wo sie wohl überwiegend im Garten gelebt hat, zusammen mit zwei großen Hunden, beide sahen ungepflegt aus und einer von Geschwüren übersät. Es lebten auch noch Katzen und Pferde dort. Viel erzählen konnte sie uns nicht. Das einzige was wir erfahren haben


Sie soll angeblich in einer Familie groß geworden sein, und deren Kleinkind hat Lucy gequält. Sprich getreten, mit dem Bobbycar angefahren und solche Sachen. Deshalb hatte sie die Hündin dort raus genommen und bei sich untergebracht. Hat sie zumindest behauptet. 

Sie stellte keine Fragen und gab uns die Hündin einfach mit, obwohl sie uns nicht kannte und sich nicht überzeugt hatte das sie jetzt in gute Hände kommt. 

Mitgenommen haben wir  dann nicht nur eine läufige Hündin, was uns nicht gesagt wurde, sondern auch Milben. Besonders am Bauch und in den Achseln gab es da reichlich von. Was tun? Immerhin war Sonntag. 

Da ich bei mir persönlich schon gute Erfahrungen mit Kokosöl gemacht hatte in Bezug auf Schuppen und trockene Haut, habe ich Lucy genommen und die betroffenen Stellen mit dem Kokosöl eingerieben. Ihr hat dies sichtlich gefallen, und scheinbar hat auch der Juckreiz relativ schnell nachgelassen, denn nach der Behandlung hat sie erst mal geschlafen.

Diese Behandlung habe ich dann zweimal am Tag, über einen Zeitraum von einer Woche wiederholt, schon am zweiten Tag konnte man die Besserung sehen und fühlen, nach einer Woche waren wir alle Plagegeister erst mal los. Leider ist sie anfällig für Milben, aber dank Kokosöl ist das Problem immer schnell behoben. 

Kokosöl beim Hund:

äußerlich zu Fellpflege,

gegen Milben

bei kleinen Kratzern und Abschürfungen

Regelmäßig vor dem Spaziergang angewendet hilft Kokosöl sogar dabei Floh – und Zeckenbefall vorzubeugen, denn diese Plagegeister mögen den Kokosgeruch nicht. (Auch nicht wenn Herrchen und Frauchen danach riechen, ich hatte dieses Jahr nicht eine Zecke)

täglich einen Teelöffel Kokosöl unters Futter mischen

hilft den Darm gesund zu halten

beugt Wurmbefall vor

sorgt für ein glänzendes Fell

reguliert den Stoffwechsel

Im Sommer zur Zeckenhochsaison, habe ich zusätzlich eine Prise Knoblauchgranulat ins Trinkwasser gegeben.

Ergebnis ein Floh freies Hundejahr, und nur hin und wieder mal eine Zecke. Und das ohne lästiges Halsband, Spray oder Puder und was es sonst noch so alles zu kaufen gibt.